WAS MIT KNÖPFEN

Knöpfe

sind eine praktische Erfindung.

 

Warum?
Weil man damit Kleidungsstücke verschließen und verzieren kann.

Woraus bestehen Knöpfe?

Knöpfe bestehen aus Leder, Perlmutt. Messing, Glas, Plastik, Horn, Holz, Stoff, Kokosnuss, Silber oder Gold.

Seit wann gibt es Knöpfe?

Knöpfe gab es schon in der Antike. Seit dem Mittelalter gibt es den Ösenknopf.

 

Was kann man mit Knöpfen machen?

Wenn man sie nicht zum Zuknöpfen braucht, kann man damit spielen, sie sammeln, sie nach Farben, Größe und Materialien sortieren und tauschen, damit rechnen, sie stapeln oder Knopfgeschichten erfinden.

Was gibt es für Knöpfe?

Es gibt Wäscheknöpfe, Manschettenknöpfe, Trachtenknöpfe, Zierknöpfe, Hemdknöpfe, Münz- und Talerknöpfe, Ersatzknöpfe und Knöpfli.

Was Ihr Euch mit Knöpfen ausgedacht und foto­grafiert habt, schickt Ihr an:

juhu@wamiki.de

Fotos: Dagmar Arzenbacher

Geht das nicht auch mursredna?

Hier gibt es das Panorama auch als PDF: Panorama_#5_2025

 

wamiki-Hitliste

Was singen, summen, trällern, brummen,
jodeln … die wamikis a capella zum Heftthema?

Hört selbst:

Was findet ihr eigentlich ungerecht?

Wir haben 100 Fachkräfte gefragt:

• Dass Inklusion versprochen wird – aber nicht bezahlt.

• Dass Kinderchancen vom Kontostand abhängen.

• Dass Kinder mit Behinderung um Selbstverständlichkeiten kämpfen müssen.

• Dass geflüchtete Kinder „verwaltet“ werden statt anzukommen.

• Dass Armut als „Elternproblem“ gilt – nicht als Systemversagen.

• Dass wir Verantwortung tragen wie Profis – bezahlt werden wie Lückenfüller.

• Dass Ausbildung weniger zählt als „irgendwer hilft halt“.

• Dass Personalmangel als Normalzustand durchgewunken wird.

• Dass Kinder die Rechnung für die Unterbesetzung zahlen.

• Dass immer die gleichen sich kaputtmachen, weil sie einspringen.

• Dass Teilzeit heißt: weniger wert.

• Dass Leitung alles können soll – ohne Zeit, ohne Backup.

• Dass Politik über uns entscheidet – ohne uns zu hören.

• Dass Kinder Regeln lernen müssen – Erwachsene aber machen, was sie wollen.

• Dass Mehrsprachigkeit als Störung gilt, nicht als Stärke.

• Dass Essen diskutiert wird – ohne die Kinder zu fragen.

• Dass Eltern zwischen Druck und Anspruch zermahlen werden – und wir sollen’s richten.

• Dass Kinderrechte im Konzept stehen – und im Alltag scheitern.

• Dass wir Qualität dokumentieren, während sie gleichzeitig weggekürzt wird.

• Dass wir Demokratie lehren sollen – ohne Mitbestimmung im eigenen System.

• Dass Beziehung das Wichtigste ist – aber nie Zeit dafür bleibt.

• Dass „auffällig“ oft nur „überfordert“ bedeutet.

• Dass wir improvisieren müssen – und das „Professionalität“ genannt wird.

• Dass Durchhalten gefeiert wird, obwohl es krank macht.

• Dass gute Arbeit unsichtbar ist – bis etwas schiefgeht.

 

STUDIE

 

 

Wer bekommt in Deutschland das große Stück vom Kuchen – und was fühlt sich für uns eigentlich gerecht an? Die Gerechtigkeitsstudie der Bertelsmann Stiftung zeigt: Unser Gerechtigkeitsempfinden ist deutlich gespalten.

Quelle: Bertelsmann Stiftung (2022): Gerechtigkeitsempfinden in Deutschland, Online-Studie.

 

 

 

 

 

 

PLATTFORM

Warum täglich neue Runden im ­„Schon-wieder“-Karussell drehen?

Kommt lieber schon mal mit in die Zukunft:

Die Infothek für Realutopien stellt kostenfrei utopische Medien, Methoden und Konzepte bereit – und will Lust machen auf eine schönere, regenerative Zukunft Hinter der Plattform steht Reinventing Society – ein Think-and-Do-Tank für eine sozial-ökologische Transformation.

Grenzen sehen, Grenzen ziehen

Verletzendes Verhalten in Kitas ist längst kein seltenes „Ausrutscher-Thema“ mehr, sondern rückt immer stärker in den Alltag und in die Debatte. In den ver.di-Schriften zur Sozialen Arbeit schauen Elke Alsago (ver.di) und Nicolas Meyer (Hochschule Fulda) mit einer Studie genauer hin: Was passiert da eigentlich und warum?

Grundlage ist eine Online-Befragung von über 900 pädagogischen Fachkräften, die von ihren Erfahrungen mit Gewalt im Kita-Alltag berichten. Das Ergebnis: Gewalt ist kein Randphänomen, sondern hängt oft mit Strukturen zusammen, die knirschen, vom Fachkräftemangel über fehlende Schutzkonzepte bis hin zu einer Kultur, die Übergriffe (zu) leicht hinnimmt. Und die Studie bleibt nicht beim Alarm stehen, sondern zeigt: Wo müssen Praxis, Träger, Politik und Ausbildung ansetzen, damit Kinderschutz nicht nur gut klingt, sondern wirkt.

 

HÖREN

Ungerechtigkeit hat viele Gesichter im Alltag.
Was tun, wenn man sich ungerecht behandelt fühlt? Mediative Tipps von Rene Träder

Zwischen Wickeln, Wut und Wegsehen

In einer Befragung berichten Kitamitarbeitende, dass sie relativ häufig Situationen beobachten, in denen sie eingreifen möchten, um Kinder vor seelischer Gewalt (Beschämen, Ausgrenzen), Vernachlässigung (Trost verweigern, zu selten wickeln), körperlicher Gewalt (Zerren, Schubsen, grobes Festhalten) oder auch sexualisierten Grenzverletzungen (gegen den Willen auf den Schoß nehmen, küssen) zu schützen. Konkrete Beispiele wurden nicht abgefragt, aber Lagemann nennt typische Alltagsszenen wie die Essenssituation, in der Kinder etwa immer noch fixiert werden oder „ruhig funktionieren“ sollen.

Für Beobachtende ist das stark belastend: Viele fühlen Mitgefühl, Ärger, Ohnmacht, Scham oder Resignation, teils sogar mit körperlichen Stressreaktionen.

Dass nur ein Fünftel verlässlich eingreift, erklärt sie vor allem mit Unsicherheit in der Einschätzung und mit Gruppendruck im Team (Angst vor Konflikten, Ausgrenzung, nicht ernst genommen zu werden) und betont: Der wichtigste Risikofaktor ist nicht „nur“ Stress, sondern die Qualität der Teamarbeit.

Besserer Kinderschutz braucht deshalb strukturelle Entlastung, aber auch in jeder Kita Raum für Reflexion, ansprechbare Leitung, Feedback- und Fehler­kultur sowie gelebte Schutzkonzepte, und Eltern sollen ermutigt werden, selbstbewusst nachzufragen, ohne pauschal zu misstrauen.

 

LESEN

 

Zwei Frauen aus unterschiedlichen
Generationen stellen ihre Bücher vor.
Thema Ungerechtigkeit. Über eine Welt,
die nicht fair spielt.

Zwei Seiten – Der Podcast über Bücher:

 

 

 

Foto: Caleb Woods, unsplash

Was mit Rinde

 

Menschen
brauchen ein Gesicht,
Bäume eine Rinde.

Chinesisches Sprichwort

 

 

 

Rinde

ist eine besondere Hülle.

 

Warum?
Weil sie Pflanzen, zum Beispiel Bäume, vor Krankheiten, Feuchtigkeit und Feuer schützt wie eine Haut.

 

Woraus besteht Rinde?

Sie besteht aus zwei Schichten, der Borke und dem Bast.

Wozu wird Rinde gebraucht?

Aus der Rinde der Korkeiche gewinnt man Kork, der zu Flaschenkorken verarbeitet wird. Rinde dient aber auch als Dämmstoff beim Bau von Häusern, als Brennmaterial und zur Herstellung von Seilen, Papier und Zellstoff.

Wildtiere knabbern die Rinde von Bäumen gern ab, besonders im Winter.

 

Was kann man mit Rinde machen?

Bötchen mit Blattsegeln schwimmen lassen, die ­V­­erschiedenheit der Rinden von Bäumen erfühlen,
die Haut alter Bäume mit der von jungen Bäumen ­vergleichen, die Bäume in der Umgebung mit Hilfe
der Rinden bestimmen, Käferspuren mit einer Lupe entdecken.

Man kann mit Rinde auch Frottagen herstellen und diese Bilder ausstellen.

 

Was gibt es für Rinden und Borken?

Es gibt Schuppenborke, Ringelborke, Netzborke, ­Borstenrinde, Rissrinde und Glattrinde.

Was Ihr Euch mit Rinde ausgedacht und fotografiert habt, schickt Ihr an: juhu@wamiki.de

 

Fotos: Dagmar Arzenbacher

Zurück in die Zukunft

Hier gibt es den Artikel als PDF: Panorama_#4_2025

wamiki-Hitliste

Was singen die wamikis beim Fertigstellen des Heftes? „Der Himmel ist blau?“ „Zu spät? Zu späääääät …“ – hört selbst:

Geschichten aus der Geschichte

In diesem Podcast erzählen sich die beiden ­Historiker Daniel und Richard Woche für Woche gegenseitig eine Geschichte – immer ab­­wechselnd und ohne zu wissen, was der andere vorbereitet hat.

Brillant sind sowohl die Themenvielfalt als auch die Tiefe der Gespräche, die historische Ereignisse präzise in gesellschaftliche Zusammenhänge einordnen.

Zur Podcast-Seite: https://www.geschichte.fm/

Beispiel: Folge zum Struwwelpeter:

Einer geht noch? Peter Thiel!

Wer wissen möchte, welche Person hinter vielen der in Tech Bro Topia skizzierten Zukunftsvisionen steht, sollte diesen Podcast hören. Er beleuchtet den Einfluss von Peter Thiel, einem der umstrittensten Tech- und Finanzunternehmer der Gegenwart, und zeigt, wie individuelle Macht, Ideologie und technologische Utopien zusammenwirken.

 

Tech Bro Topia

Für alle, die verstehen wollen, wie vergangene Ideologien die Gegenwart formen und welche Zukunftsvorstellungen Tech-Eliten weltweit beeinflussen.

Der sechsteilige Podcast zeigt, wie die Visionen mächtiger Tech-Bosse – von libertären Fantasien bis zu autoritären Tendenzen – weit über das Silicon Valley hinauswirken. Ein eindringlicher Blick darauf, wie Zukunft gemacht wird – und von wem.

Folge 1:

 

PODCAST

Alles schon mal dagewesen?

Wer die Gegenwart verstehen will, muss die Vergangenheit kennen. Vieles, was uns heute neu erscheint, gab es schon einmal – nur in anderer Form.

Der Podcast „Crashkurs – Wirtschaft trifft Geschichte“ beleuchtet aktuelle wirtschaft­liche und gesellschaftliche Themen im historischen Kontext. So wird sichtbar, wie Strukturen und Krisen früherer Zeiten unsere Gegenwart prägen und unsere Zukunft beeinflussen.

 

 

 

Der Führer kommt und alle Arme gehen hoch: Hier in Asch im Oktober 1938

Es war die Mitte

Berlins ehemaliger Kultursenator Klaus Lederer über das Buch „Wie konnte das geschehen?“ von Götz Aly:

Wie konnte das geschehen? – Götz Aly

Götz Aly gehört zu den bekanntesten Autoren zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust. In diesem Buch stellt er die zentrale Frage: Wie konnte das geschehen?

1932 wurde die NSDAP in einer Phase schwerer Krise zur stärksten Partei. Rasch übernahm sie die Macht, getragen von wachsender Zustimmung. Während Hitler den Krieg brauchte, fürchtete sich die Bevölkerung davor – und dennoch terrorisierten später 18 Millionen deutsche Soldaten Europa.

Warum beteiligten sich Hunderttausende an beispiellosen Massenmorden? Wie funktionierte die „Feinmechanik“ des Nationalsozialismus?

Aly schildert in einer fesselnden Gesamterzählung die Herrschaftsmethoden, die Millionen Deutsche zu gefügigen Vollstreckern oder abgestumpften Mitläufern machten – Mechanismen, die erschreckend aktuell wirken.

Götz Aly: Wie konnte das geschehen? Deutschland 1933 bis 1945, S. Fischer Verlage – 34,00 Euro

 

 

Misstrauensgemeinschaften – Aladin El-Mafaalani

Eine neue Perspektive auf das Erstarken von Populismus und Verschwörungsideologien.

In einer immer komplexeren Gesellschaft ist Vertrauen unabdingbar. Fehlt es, droht Handlungsunfähigkeit. Eine scheinbare Lösung: Man vertraut denen, die ebenfalls misstrauen – nicht wegen Kompetenz oder Wissen, sondern allein aufgrund des geteilten Misstrauens.

So entstehen Misstrauensgemeinschaften – ein ernstes Risiko für die gesellschaftliche Stabilität.

Für alle, die verstehen wollen, warum Vertrauen immer wichtiger, Misstrauen aber immer wahrscheinlicher wird – und welche Folgen umfassende Vertrauenskrisen haben.

 

 

Aladin El-Mafaalani: Misstrauensgemeinschaften. Kiepenheuer & Witsch, 16,00 Euro

 

Der Desinformator – Pia Frey & Peter Wittkamp

125.000 Verschwörungstheorien zum ­Selbermachen – humorvoll, pointiert und als ­spielerisches Werkzeug zur Auseinandersetzung mit Desinformation.

Als Flipbook im Buchhandel erhältlich: Der Desinformator, 3 × 50 Karten, Spiralbindung, aufstellbar, Dumont 2024 – 20,00 Euro

Was mit Verschlüssen

 

Hier gibt es die Verschlüsse als PDF: Verschluesse_#2_2025

 

Verschlüsse

sind gut zu gebrauchen.

 

Warum?
Weil man damit etwas zumachen kann.

 

Was sind Verschlüsse?

Es sind Dinge, mit denen man etwas verschließen, befestigen, zuschrauben und öffnen kann.

Woraus bestehen Verschlüsse eigentlich?

Sie bestehen aus Metall, Gummi, Kunststoff, Kork oder Glas.

 

Was gibt es für Verschlüsse?

Es gibt Klettverschlüsse, Kettenverschlüsse, Klickverschlüsse, Schnappverschlüsse, Druckverschlüsse, Sicherheitsverschlüsse, Magnetverschlüsse, Schraubverschlüsse, Reißverschlüsse, Drahtverschlüsse, Darmverschlüsse, Schnallen, Deckel, Korken und Kappen.

 

Was kann man mit Verschlüssen machen?

Man kann sie sammeln, denn Kronkorken sind recyclebar und dadurch wertvoll. Aber man kann damit auch Geschicklichkeitsspiele machen, Rasseln oder andere Geräuschinstrumente herstellen und kleine Plastiken kreieren.

Was Du Dir mit Verschlüssen ausgedacht und fotografiert hast, schickst Du an: juhu@wamiki.de

Von Puppen, Plänen und Parabeln

Hier gibt es das Panorama als PDF: Panorama_#2_2025

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Zum Thema Gewalt. Mit Bettina Wegner, Dota Kehr und vielen anderen. Hört selbst
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Früh gelernt

Zwei Puppen, eine weiß, eine schwarz. Kinder sollen sagen: Welche ist nett? Schön? Schlau? Fast alle zeigen auf die weiße – egal, welche Hautfarbe sie selbst haben. Der Doll-Test zeigt: Rassismus wirkt früh und tief – nicht nur in der Mehrheit, sondern auch in den Köpfen der Ausgegrenzten. Er wird gelernt, geglaubt, verinnerlicht – und festigt so ungleiche Machtverhältnisse. Das Video kann ein Anstoß sein, solche Bilder gemeinsam in der Gruppe zu hinterfragen oder den Test sogar selbst auszuprobieren:

Frühbetreuung in der DDR: Belastung oder Schutzfaktor?

Neue Studien widerlegen das „Krippentrauma“ und belegen, dass ostdeutsche Kinder auch nach der Wende weniger Gewalt erlebt haben. Eine aktuelle Analyse der Nationalen Kohorte mit über 140.000 Befragten zeigt: Kinder, die in der DDR früh in Krippe oder Kindergarten betreut wurden, tragen im Erwachsenenalter nicht häufiger psychische Belastungen davon – mit wenigen Ausnahmen. Besonders auffällig: Menschen mit DDR-Sozialisation berichten seltener von traumatischen Kindheitserfahrungen als westdeutsche Vergleichsgruppen. Die Ergebnisse widersprechen verbreiteten Vorannahmen über systematische psychische Schäden durch frühe Fremdbetreuung im Osten. Erklärt werden sie unter anderem durch gewaltärmere Erziehungsmuster, stabilere Betreuungsangebote und die größere ökonomische Unabhängigkeit von Müttern in der DDR.

Der Studienautor Dr. Christoph Kasinger, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt: „DDR-Vergangenheit und psychische Gesundheit: Risiko- und Schutzfaktoren“ an der Universitätsmedizin Mainz, betont: Die Forschung unterschlägt nicht die Schattenseiten der DDR. Aber sie macht sichtbar, dass staatliche Strukturen auch Schutz bieten konnten – etwa vor Misshandlung, Vernachlässigung und Abhängigkeit innerhalb der Familie.

Gleichwohl wird diese Perspektive im westlich geprägten Diskurs häufig ignoriert oder angezweifelt. Dabei eröffnet sie einen wichtigen Raum für differenzierte Betrachtung: Wie beeinflussen politische und soziale Systeme das psychische Wohl von Kindern – und was können wir daraus für heutige Bildungs- und Betreuungskonzepte lernen?

Ein ausführliches Interview mit Kasinger ist nachzulesen in der „Berliner Zeitung“: www.berliner-zeitung.de

Literaturverfilmung 1:
Der Meister und Margarita

Der Film „Der Meister und Margarita“, der am
1. Mai 2025 in den deutschen Kinos startete, basiert auf Michail Bulgakows berühmtem Roman und ­thematisiert Zensur und Machtmissbrauch im stalinistischen Moskau. Regisseur Michael Lockshin überträgt die komplexe Vorlage in ein visuell eindrucksvolles, politisch brisantes Werk, das auch aktuelle autoritäre Tendenzen in der Welt kritisch beleuchtet. Kritiker loben die mutige Umsetzung, etwa als Parabel über intellektuelle Feigheit, und betonen die überraschende staatliche Finanzierung trotz regimekritischer Aussagen. In Russland wurde der Film zum Kassenschlager, obwohl Regisseur Lockshin wegen seiner Haltung massiv unter Druck geriet. Eine mutige und zeitlose Mischung aus Fantasy, Drama und politischer Satire, die die Macht der Fantasie und die Realität der Unterdrückung thematisiert.

Wie erkläre ich Kindern Rassismus?

 

 

Rassismus ist strukturell und prägt alle Kinder von klein auf. Dieses Buch bietet Eltern, Pädagog*innen und Interessierten eine Basis, um Kinder antirassistisch zu begleiten. Es führt durch die verschiedenen Altersstufen vom Kleinkindalter bis zur Pubertät und hält grundlegende Informationen und viele praktische Tipps sowie ein Glossar der wichtigsten Begriffe bereit.

 

Literaturverfilmung 2:
Achtsam morden

Der Rechtsanwalt Björn besucht einen Achtsamkeitskurs, um eine bessere Work-Life-Balance zu finden. Er versucht, mehr Zeit für seine Tochter zu finden, wobei er gleichzeitig ungewöhnliche Bewältigungsstrategien wie Mord für sich entdeckt. „Achtsam Morden“, basierend auf dem Bestseller von Karsten Dusse, bietet eine originelle Mischung aus Krimi und Komödie, die durch starke schauspielerische Leistungen und eine satirische Handlung überzeugt. Mit Tom Schilling in der Hauptrolle. Netflix-Serie

Haltet Zusammen

 

 

wamiki-Hitliste

Was singen und tanzen die wamikis beim Herstellen dieser Ausgabe?

Hurra, die Welt geht unter? Zack, zack, zack! Parantatam? Hört selbst.

 

 

 

Freiheit deluxe

Wer über Freiheit reden will, muss Freiräume schaffen. Jagoda Marinić trifft alle zwei Wochen Menschen, die mit ihren Worten und ihrem Wirken Debatten auslösen und sortieren.

Kaum jemand protestiert gegen Trump

US-Präsident Trump scheint derzeit machen zu können, was er will. Wieso bekommt er in den USA dafür so wenig Gegenwind aus der Bevölkerung und der Demokratischen Partei?

 

 

 

 

 

 

 

 

Konstruktiv streiten

Bei politischen Streitthemen stehen sich die Lager schnell unversöhnlich gegenüber.
Dabei ist die Debatte eines der Kernelemente unserer Demokratie. Wie gelingt es uns, miteinander im Gespräch zu bleiben?

Sechs Tipps für konstruktiven Streit:

1. Streit ist wichtig – ein dickes Fell auch

2. Debatten nicht verweigern

3. Keine Position moralisch tabuisieren

4. Argumente ernst nehmen

5. Beleidigungen vermeiden

6. Zeit zum Nachdenken nehmen

zum weiterlesen hier lang:

 

Zeitenwende oder griechische Tragödie

Laut Harald Welzer erleben wir eine Zeitenwende, in der die politische Welt in drei Einflusszonen aufgeteilt wird: eine amerikanische, eine russische und eine chinesische. Europa scheint in dieser neuen Ordnung keinen Platz zu haben. Diplomatie und Kompromissbildung gehören der Vergangenheit an, stattdessen setzt der Stärkere das Recht durch. Die Zukunft Europas in der Weltpolitik ist ungewiss. Ohne eine radikale Neuausrichtung und Solidarität könnte Europa seine Bedeutung verlieren.

Foto: Lena Grüber

Zu radikal, um Lehrerin zu sein?

Lisa Poettinger ist Klimaaktivistin, strafbare Aktionen inklusive. Gegen sie laufen zwei ­Strafverfahren. Und sie will Lehrerin werden.
Das bayerische Kultusministerium sagt, sie ist zu radikal dafür. Ist das legitim?

 

 

Die tägliche Dosis Optimismus

Von Montag bis Freitag gibt es Good News und die wichtigsten lösungsorientierten Nachrichten.

 

 

Dein Klick, deine Macht

Klar, Amazon, Google & Co. machen das Leben bequem – aber zu welchem Preis? Sie sammeln unsere Daten, verdienen ­Milliarden damit und diktieren, wie wir online leben. Ein paar wenige Anbieter bestimmen die Regeln. In Zeiten wütender Trumps können wir selbst kleine Beiträge zur digitalen Unabhängigkeit leisten.
Es liegt in deiner Hand. Entdecke europäische Alternativen: www.goeuropean.org – ist ein Community-­gesteuertes Verzeichnis für faire, unabhängige Plattformen.

Unabhängig von Trump und Big Tech

Diese Serie zeigt, wie viele kleine, aber ­wirkungsvolle Möglichkeiten es gibt, sich digital von den großen Tech-Oligarchen
abzukoppeln und gleichzeitig eine gerechtere, unabhängige Digitalwelt zu fördern.

Viel Spaß beim Umsetzen!

 

 

 

 

 

 

Fremdvertraut

wamiki-Hitliste

Mein Herz in Flammen … will dich lieben und verdammen …(Deutschland) dein Atem kalt … so jung und doch so alt …

Welche Lieder aus Deutschland haben es in den letzten 20 Jahren in die Welt geschafft? Hört selbst. Eine unvollständige Liste:

Wo Deutschland beginnt

Zu den Einbürgerungszeremonien gehört der Einbürgerungstest.

„Wie wurden die Bundesrepublik Deutschland und die DDR zu einem Staat?“ So lautet zum Beispiel eine von 33 Fragen aus einem der Teste, Du darfst unter vier Antwortmöglichkeiten die richtige Antwort ankreuzen:

 

  Die Bundesrepublik hat die DDR besetzt.

 Die heutigen fünf neuen Bundesländer sind der Bundesrepublik Deutschland beigetreten.

Die DDR hat die Bundesrepublik Deutschland besetzt.

Die Bundesrepublik Deutschland ist der DDR beigetreten.

Schaffst du den Einbürgerungstest in deinem Bundesland?

 

OSTWESTNORDSÜD

Der Newsletter von ostwestnordsuedx zieht alle zwei Wochen einen Strich – und packt Beiträge rund um Ost/West zusammen, die in den +/-14 Tagen zuvor aufgefallen sind. Damit sich nicht alles versendet. Als eine Art temporäres Archiv. Was für ein Schatz! Zugang zum Archiv gibt es hier:

 

Foto: Lena Guimont / Photocase