Was mit Wolken

Wolken sind eine praktische „Erfindung“.

 

Warum? Weil sie lebensnotwendig für die Natur, für Tiere und Menschen sind. Sie regeln den weltweiten Wasserhaushalt, indem sie verdunstetes Wasser aus Flüssen, Seen und Meeren speichern, es weitertragen und als Regen verteilen.

 

Seit wann gibt es überhaupt Wolken?

Seit Ewigkeiten. Der griechische Philosoph Aristoteles hat sie vor mehr als 2.000 Jahren erforscht. Und der Apotheker Luke Howard gab ihnen ihre Namen.

 

Was gibt es eigentlich für Wolken?

Es gibt Wolkenfamilien: die hohen, die tiefen, die
mittelhohen und die vertikalen Wolken.

Es gibt Wolkenarten: Gewitterwolken, Haufen­wolken, Schäfchenwolken, Federwolken, Regenwolken, ­Schleierwolken, Mauerwolken und Schichtwolken.

Woraus bestehen Wolken?

Wolken bestehen aus einer Ansammlung feiner ­Wassertröpfchen.

 

Was kann man mit Wolken anfangen?

Man kann sie beobachten, deuten, beschreiben, ­fotografieren, malen und zeichnen.

Man kann sich aber auch auf eine Wiese legen und zusehen, wie aus einem Schaf ein Elefant wird.

Was Du Dir mit Wolken ausgedacht und fotografiert hast, schickst Du an: juhu@wamiki.de

 

Fotos: Dagmar Arzenbacher

 

Magische Pflanzen

Hier gibt es den Artikel als PDF: Panorama_#2_2022

Mein Freund, der Baum

Was singen die wamikis beim Fertigstellen dieser Ausgabe?

Sag mir, wo die Blumen sind? Mein Freund, der Baum? Der Traumzauberbaum? Oh Tannenbaum? Be sure to wear flowers in your hair?
Hier könnt ihr reinhören:

Erde?!
Ohne Erde gäbe es weder Pflanzen noch Tiere und Menschen. Doch auch wenn die gesamte Zivilisation auf ihm gründet, scheint er für die meisten von uns nicht mehr als der Dreck an unseren Schuhen zu sein.

Ein Wissen über die Erde, den Boden, unsere Lebensgrundlage, entwickeln Kinder nicht von selbst. Auch dann nicht, wenn sie in den indischen Dörfern nah am Boden leben. Und in den Megacities gibt es auf den versiegelten Böden für die Kinder keinerlei Erfahrung von organischem Wachstum. Auch in Indien wie in anderen Gesellschaften weltweit ist „nachhaltige Entwicklung“ zu einem alternativen Bildungsziel geworden.

Die Dokumentarfilmer Otto Schweitzer und Donata Elschenbroich konnten umweltpädagogische Projekte von eindrucksvoller Qualität beobachten: Kinder, die Herbarien anlegen von in ihrem Nährwert unterschätzten „Unkräutern“, und statistische Erhebungen durch Jugendliche in ihren EcoClubs zum Klimawandel und zur Ökologie ihrer Dörfer. Auch in der Megacity Kalkutta bemühen sich Pädagogen, den Kindern in ihrem survival of the fittest eine sinnliche Erfahrung zu ermöglichen mit einer Handvoll Erde: Wurzeln, Pflanzen – auf den Dächern der Slumschulen: Erde auf dem Feld – Erde auf dem Dach. Einzelfilm Nr. 23 in der Weltwissen-Edition für Kindergarten, Familie und Schule.

 

 

Stadtwildpflanzen

Du hast keinen grünen Daumen?
Du kennst dich nicht aus?

In deiner Beton-Stadt gibt’s nur Hundekacke?

Macht nix.

Geh mit Jonas Frei spazieren und ent­decke deine biodiverse Stadt. In Mauerritzen, Lücken im Asphalt, an Straßen und Gleisen. Begegne Vogelmiere, Götterbaum und der wilden Karde. 52 Ausflüge in die urbane Pflanzenwelt. Städte – auch deine – können eine Chance für die Pflanzenvielfalt sein: Jonas Frei: Stadtwildpflanzen.

352 Seiten, gebunden, AT Verlag 2022,
28,– Euro

 

Wie du illegal einen Wald pflanzt

Einen Wald pflanzen ist kompliziert und teuer? Auf keinen Fall! KATAPULT zeigt dir, wie man mit etwas Zeit und Handarbeit einen Wald ohne Geld und ohne eigenes Grundstück pflanzt – legal oder illegal, aber auf jeden Fall zu Recht!

Wie man illegal einen Wald pflanzt. 180 Seiten, gebunden, Katapult Verlag, 18 Euro.

 

 

 

Geschichten aus der Luft

Wahrnehmbar, doch nicht greifbar: Parfüms sind flüchtige Boten aus der Welt der Pflanzen. Weißt du, wie man Rosenparfüms macht? Fünf-und sechsjährige Kinder aus dem Kindergarten „Salvator Allende“ haben es ausprobiert und ein Anleitungsbuch für die Vierjährigen geschaffen:

Reggio Children: Ideen bilden, Poster 17.

Das Lied der Bäume

Im Stadtpark gibt es einen ganz besonderen Ort. 18 große Bäume bilden einen Riesenkreis. Mit ihren langen Zweigen scheinen sich die Bäume im Kreis zu halten. Fünfjährige Kinder aus dem Kindergarten „Diana“ erforschen den Baumkreis, hören die Bäume singen und entdecken das Alphabet der Bäume.

Reggio Children: Ideen bilden, Poster 8.

 

 

Sieben Gärten

Sevengardens ist eine global agierende Netzwerkinitiative des gemeinnützigen Vereins atavus e. V. Basis der Arbeit von sevengardens sind Färbergärten. Die Gewinnung von Naturfarben aus Färberpflanzen ist Ausgangspunkt für ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell. Darüber initiiert „sevengardens“ vielfältige Projekte, insbesondere in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe. Mehr zu Ideen, Projekten, Workshops und Praxistipps aus dem weltweiten Färber­garten-Netzwerk für eine bessere Welt gibt es unter: http://sevengardens.eu/

 

Der Optimismus der Gänseblümchen

 

Es gibt große Themen in kleinen, wenn Kinder aus der Krippe „Gianni Rodari“ versuchen, der Welt Sinn und Ordnung zu geben: die Gänseblümchen zum Beispiel. Sie sind zart und doch widerstandsfähig, in großer Menge, gleich und doch verschieden, verwandeln sich, wachsen, sterben, werden wiedergeboren. Sie sind Ausdruck eines interessanten biologischen Kreislaufs und verkörpern eine Art heiteren Optimismus, wenn sie im Frühling pünktlich auf der Wiese erscheinen. Diese und mehr Projektgeschichten aus der besten Praxis von Krippen und Kitas sind anzuschauen im Buch: Grenzen überschreiten.
Herausgegeben von Reggio Children. Erschienen bei wamiki.

 

 

Gemüse Ackerdemie für Kitas und Co.

Viele Kinder haben keinen Bezug zur Natur. Die Orte, an denen Natur für sie erfahrbar wird, verschwinden. Lebensmittel landen im Müll. Und ein Großteil der Kinder isst zu wenig Gemüse. Die Erfinder der Gemüse Ackerdemie glauben, das hängt alles zusammen und darf so nicht bleiben. Deshalb fördern sie eine Gesellschaft, in der die Menschen die Natur als Lebensgrundlage schätzen. Sie machen erfahrbar, wie Lebensmittel hergestellt werden.

Foto: Jeremy Bishop / unsplash

 

Was mit Streichhölzern

Hier gibt es den Artikel als PDF: Streichhoelzer_#wamiki_1_2022

S t r e i c h h ö l z e r

sind eine praktische Erfindung.

 

Warum? Weil man damit Feuer machen kann.

Seit wann gibt es überhaupt Streichhölzer?

Schwefelhölzer – so hießen sie früher – werden seit mindestens 2.000 Jahren als Anzündhilfen verwendet. Man experimentierte auch mit Phosphor. Seit etwa 1850 gibt es die Sicherheitszündhölzer, die noch heute in Gebrauch sind.

Was gibt es eigentlich für Streichhölzer?

Lange, kurze, dicke, dünne, schwarze, rote und weiße Hölzer, bengalische Feuer, Wunderkerzen und Fidibusse zum Pfeifenanzünden.

 

Woraus bestehen Streichhölzer?

Aus Holz oder Pappe. Die Zündköpfe enthalten Schwefel und Kaliumchlorid. Der giftige Phosphor ist inzwischen verboten.

Was kann man mit Streichhölzern anfangen?

Man kann Kerzen oder das Lagerfeuer anzünden.
Und man kann kokeln wie Wilhelm Buschs Paulinchen: „Ich zünde mir ein Hölzchen an, wie’s oft die Mutter hat getan. … Minz und Maunz, die Katzen, erheben ihre Tatzen: Miau! Mio! Miau! Mio! Lass stehn! Sonst brennst du lichterloh.“

 

Natürlich kann man auch damit bauen, Bilder legen oder Streichholz-Rätsel und Denkaufgaben lösen. Manche pokern sogar damit.

Was Du Dir mit Streichhölzern ausgedacht und ­fotografiert hast, schickst Du an:

juhu@wamiki.de

Fotos: Dagmar Arzenbacher

Bööööööse

Alle Tipps aus der Redaktion gibt es hier auch als PDF: Panorama_#wamiki_1_2022

 

Ich bin so böööööse

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder.

Oder doch?
Hört selbst, was die wamikis singen:

Gewaltfreie Pädagogik in jeder Kita!

Jedes Kind hat nicht nur das tiefe Bedürfnis, liebevoll, behütet und gewaltfrei aufzuwachsen – es hat ein Recht auf Respekt und gewaltfreie Erziehung! Doch wo beginnt Gewalt gegen Kinder? Gibt es Warnhinweise, an denen Kita-Leitung und Team-Kollegen ein Fehlverhalten pädagogischer Fachkräfte frühzeitig erkennen können?

Ob psychische Gewalt wie Herabwürdigung oder Vernachlässigung, physische oder sexualisierte Gewalt: Professionell im Kinderschutz tätig zu sein bedeutet, Ursachen, Formen und Folgen von Gewalt zu erkennen, zu reflektieren und zu verhindern. Erzieherinnen und Erziehern ist bewusst, dass körperliche und seelische Bestrafungen Kindern Schaden zufügen und zu Entwicklungsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten führen können. Doch während körperliche Gewalt schnell zu erkennen ist, benötigen pädagogische Fachkräfte für Formen seelischer Gewalt nicht nur ein Gespür, sondern vor allem Fachwissen. Jörg Maywald und Anke Elisabeth Ballmann haben ein tolles Medienpaket entwickelt, das Basiswissen, Fallbeispiele, Reflexionsfragen und Checklisten vereint – für die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.

 

Böse Bücher

Wer schaut einem da auf dem dunklen Cover entgegen? Kein Monster, sondern das kleine Böse Buch persönlich. Als Hauptperson seiner eigenen Geschichte zieht es seine jungen Leser*innen sofort in sein Dilemma, es braucht ihre Hilfe: Denn es möchte ein großes Böse Buch werden. Dazu muss es Leser finden, die ihm durch unerschrockene Lektüre und kluge Kombinationsgabe zu wahrer Größe verhelfen …
Für heldenhafte Leser und Lesemuffel ab 8.

Böse sein für Anfänger:

 

Böse sein für Fortgeschrittene:

Das böseste Buch aller Zeiten: Jede Seite könnte deine letzte sein!:

Böse Pandemie

Die Corona-Pandemie hat in den Kindertageseinrichtungen vieles auf den Kopf gestellt, und regelmäßig gibt es neue Entwicklungen. Tiefgreifende Veränderungen haben Kinder, Familien und Fachkräfte erlebt, oft begleitet von hohen Emotionen, mit Auswirkungen auf den Alltag, mit zum Teil komplett neuen Abläufen, Bezugspersonen und Bedingungen. Es ist beeindruckend, wie kompetent und selbstverständlich viele Kinder damit umzugehen gelernt haben. Es ist außerordentlich, wie Familien diese un­sicheren Zeiten managen. Und es ist von einem unglaublichen Wert, wie sich Fachkräfte, ­Leitungen, und Träger von vielen Kindertageseinrichtungen für die Kinder einsetzen und wie sie mit den vielen, oft kurzfristig angekündigten Veränderungen umgehen!

Um die Anstrengungen und die Kraft, die in der Bewältigung der Pandemiefolgen liegen, sichtbar und bewusst zu machen, hat der Paritätische eine Arbeitshilfe zur Reflexion entwickelt. Diese soll es ermöglichen, die pandemiebedingte Situation durch Reflexion im Team und mit den Kindern und Eltern gemeinsam zu bestehen.

Gute Erzieher*innen – Böse Erzieher*innen

Bisher gibt es kaum empirisches Wissen über Partizipationsqualität in Kindertagesstätten. Für die weitgehend normativ geführte Diskussion um die Qualität in Kitas wird mit den Forschungsergebnissen der Studie BiKA – Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag eine wichtige empirische Datengrundlage geliefert, die erstmals die Partizipationsqualität in Kinderkrippen in den Fokus rückt. Die Untersuchungsergebnisse geben zu denken, da die Partizipationsqualität insgesamt nicht zufriedenstellend, insbesondere aber in der täglich wiederkehrenden Essens­situation unzureichend ist. Im Bericht sind Handlungsempfehlungen formuliert. Um Kindern Selbst- und Mitbestimmung im Kita-Alltag zu ermöglichen, sind schnelle und umfassende Anpassungen des pädagogischen Handelns nötig. Ein derartiger Wandel in der Frühpädagogik betrifft nicht nur die Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Praxis, sondern auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Ausführungsvorschriften der Länder.

 

 

 

 

 

Weggepustet und gehustet

Das berühmte englische Märchen von den drei Schweinchen, die sich kleine Häuschen bauen: eins aus Stroh, eins aus Reisig, eins aus Ziegelsteinen. Die ersten beiden Häuser pustet der böse Wolf ratzfatz weg, doch beim Steinhaus muss er passen. Und so überlegt er sich eine List … Mit Bildern wahlweise von Axel Scheffler oder Elizabeth Shaw. Ab 4.

 

 

Was mit Dia-Rahmen

Dia-Rahmen sind eine praktische Erfindung.

Warum? Weil sie kleine Fotos oder Bilder ent­halten, die man mit dem Dia-Projektor ganz groß an die Wand werfen kann.

Was gibt es eigentlich für Dia-Rahmen?

Nicht sehr viele unterschiedliche. Alle sind aus Kunststoff, aber es gibt glaslose und Rahmen mit Glas, zwischen die die Bilder, Fotos oder sogar lichtdurchlässige Naturmaterialien eingeklemmt werden können.

Und seit wann gibt es Dia-Rahmen?

Schon in früherer Zeit zeichneten Maler auf Glasstreifen kleine Bilder, führten sie in der Laterna Magica vor und erzählten dazu Geschichten. Kinder und Erwachsene erfreuten sich an dieser Dia-Show.

 

 

 

1925 kam der erste Dia-Projektor auf den Markt, und manche Leute besitzen noch einen. In den Kästen mit den Dia-Rahmen stecken viele wertvolle Erinnerungen an Reisen, Geburtstage oder Feste.

Vielleicht gibt es ungebrauchte Vorräte von Dia-Rahmen, die jemand Euch schenkt. Damit könnt Ihr experimentieren: Bilder durch Kratzer verändern oder mit farbigen Folien spielen, ein Foto von einem Haifisch an die Wand werfen und mit ihm im Meer schwimmen, sich von gefärbten Wassertropfen, die sich bewegen, verzaubern lassen oder geometrische Formen kombinieren.

Was Du Dir mit Dia-Rahmen ausgedacht und foto­grafiert hast, schickst Du an:

juhu@wamiki.de

Zurück in die Zukunft

Hier gibts den Artikel als PDF: panorama_#4_2021

wamiki-Hitliste

Als die britische Rockband The Who 1965 den Song „My Generation“ veröffentlichte, tanzten die wamikis noch durch den Kindergarten, sangen in der Schule oder waren noch nicht auf dieser Welt. Die Zeiten ändern sich. Hier findet ihr die Songs zum Heftthema. Von „My Generation“ über „Ich möchte Teil… “ bis „Zeiten gendern dich“.

Von Null auf Achtzig und zurück

Wie werde ich wohl in 50 Jahren aussehen? Und wie sahst du früher aus?

Die App Oldify passt Fotos von Gesichtern an dein Wunschalter an.
http://www.oldify.net/

 

Friedlicher Ungehorsam

Ob Occupy Wallstreet, Attac, Anonymous, Friday for Future oder Extinction Rebellion…:

In den vergangenen Jahren sind viele Protestformen entstanden, mit denen (vor allem junge) Menschen gegen die Zerstörung der Umwelt, globale Ungerechtigkeiten oder auch eine Übermacht der Finanzindustrie demonstrieren. Auch die wamikis sind gern dabei. Hier Quälgeist Lena im Sommer 2021 bei Extinction Rebellion in Berlin.

 

Lebenserwartung

Was können Kinder und alte Menschen füreinander tun?

Japanische Begegnungen im Pflegeheim, in der Familie, in Mehrgenerationenprojekten. „Lebenserwartung“ steigernd – für die Kinder und für die alten Menschen.

Der Film von Donata Elschenbroich und Otto Schweitzer kann einzeln oder als Teil der Reihe „Weltwissen in Kindergärten, Schulen und Familien“ bei wamiki bezogen werden.

Kinderperspektiven erkunden und einbeziehen

An der Entwicklung der Qualität in KiTas sind viele Akteure beteiligt, doch die Meinungen und Ansichten von Kindern werden hierbei bisher kaum einbezogen. Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre verschiedenen Ausdrucksformen aufmerksam wahrgenommen, ihre Perspektiven verstanden und sie systematisch bei der Entwicklung von Lebens- und KiTa-Qualität einbezogen werden. Wie dies gelingen kann, ist nachzulesen im Methodenschatz:„Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“ der Bertelsmann Stiftung. Im Methodenschatz I „Qualitätsdimensionen“ sind Praxismaterialien zur Reflexion und Diskussion von Qualitätsdimensionen aus Kindersicht enthalten. Um die Kinderperspektiven in der KiTa selbst zu erforschen, sind im Methodenschatz II „Erhebung, Auswertung und Dokumentation“ konkrete Methoden detailliert beschrieben. Mehr Infos und Leseproben gibt es hier:

Unsere Fucking Zukunft!

Youtube-Star Rezo rechnet im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Video-Reihe „Zerstörung“ mit der deutschen Klimapolitik ab. „Wir werden in diesem Video sehen, dass die aktuelle Regierung nicht nur an ihren eigenen Zielen scheitert, sondern auch verfassungswidrige Gesetze beschließt und sogar Fortschritt aktiv verhindert“, so Rezo zu Beginn des Videos. Tristan Horx ist unter 30, Zukunftsforscher und er appelliert laut und deutlich an die Generation seiner Eltern: „Wir müssen endlich an einem Strang ziehen – die Hütte brennt!“ Damit steht er an Rezos Seite, wenn der den über 50-jährigen sagt: „Ihr habt die Zukunft der jungen Leute in der Hand. Und ohne Euch können wir das nicht schaffen.“ Es geht um UNSERE FUCKING ZUKUNFT!

Fridays for Future, Black Lives Matter und Occupy Wallstreet waren nur der Anfang, das Zeitalter neuer Generationenverträge beginnt jetzt! Die Corona­krise hat diesen im Hintergrund schlummernden ­Konflikt endlich in den Vordergrund gebracht. Tristan Horx untersucht, ob unsere Generationenbilder nach wie vor zutreffen. Sind wir noch in Altersschubladen einzuordnen? Wie können wir das Netz nutzen, um zusammen eine Zukunft aufzubauen, die nicht auf Abgrenzung und Spaltung basiert? Ein Blick in die Welt von morgen.

  

Fotos: Lena Grüber, la victorie / unsplash

Kindheit der Generationen

Wir haben im Bildarchiv von wamiki nach Bildern gesucht, die Kind sein im (Kindergarten-) Alltag von verschiedenen Generationen zeigen. Hier gibts den Artikel als PDF: Bildstrecke_#4_2021 Generation Babyboomer: *1946–1964 Generation X: *1965–1979 Generation Y: *1980–1994 Generation Z: *1995–2015/2020 Könnt Ihr sie zuordnen?   Die Auflösung der wamiki-Zeitreise findet ihr HIER.       „Schaut die…

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Was mit Schloss

Hier gibts den Artikel als PDF: Impulse_Schloss_#3_2021

Ein Schloss versperrt den Zugang.

Warum? Weil etwas geschützt, gesichert oder bewahrt werden soll.

Was gibt es eigentlich für Schlösser?

Das Fallriegelschloss, das Fahrradschloss, das Schließfachschloss, das Vorhängeschloss, das Magnetfachschloss, das Gürtelschloss, das Funkschloss, das Sicherheitsschloss, das Zylinderschloss, das Kofferschloss, das Türschloss, das Luftschloss, das Königsschloss, das Spukschloss…

Und seit wann gibt es Schlösser?

Das Fallriegelschloss ist das älteste, gefunden
750 Jahre vor Christus in Ägypten.

Das Schweriner Schloss wurde erst Mitte des
19. Jahrhunderts gebaut.

 

Was verschließt du?

Dein Tagebuch, den Keller, den Mund, deine Geheimnisse?

Male ein Schloss oder baue eins aus Papier. Wer wohnt darin? Wer ist darin hinter Schloss und Riegel gefangen?

Was Du Dir mit Schlössern ausgedacht und
fotografiert hast, schickst Du an:

juhu@wamiki.de

Fotos: Dagmar Arzenbacher

Gekommen um zu bleiben?

Hier gibts den Artikel als PDF: Panorama_#3_2021

wamiki-Hitliste

Die wamiki-Songs zum Thema. Hört selbst:

FachkräfteZOOM

FachkräfteZOOM vernetzt zentrale Akteure der Frühen Bildung, damit ein partnerschaftlicher Dialog zu Fragen ‚guter ‘ KiTa-Qualität möglich wird. In enger Zusammenarbeit mit KiTa-Fachkräften und Partner*innen aus Wissenschaft, Politik und Verbänden werden innerhalb von verschiedenen Forschungsstudien nachhaltige Konzepte für eine Neuausrichtung der KiTa-Landschaft entwickelt.

Mehr Infos unter:

Schlechte Rahmenbedingungen erschweren die Bildungsarbeit

Das Ländermonitoring 2020 zeigt: Zu wenig Personal, zu große Gruppen und unterschiedliche Qualifikationsniveaus in den Ländern. Viele KiTas können ihren Bildungsauftrag nur eingeschränkt umsetzen. In den Profilen der Bundesländer sind wichtige Basisdaten des Bundeslandes, Key Facts zur aktuellen Situation der Kindertagesbetreuung sowie das Länderprofil mit einer Vielzahl an Indikatoren zur frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung zu finden. Abrufbar unter:

 

Fachkräftebarometer Frühe Bildung 2021

Das neue Fachkräftebarometer erscheint im September 2021. Eine Broschüre zur ­Präsentation ausgewählter Ergebnisse kannst du hier herunterladen:

 

Überlastung anzeigen

Die Überlastungs- oder Gefährdungsanzeige ist weder gesetzlich noch tarifvertraglich fixiert, aber wichtig sind die Paragraphen 15 und 16 im Arbeitsschutzgesetz. Anliegen ist es, Arbeitnehmer*innen vor Schaden zu bewahren, die zum Beispiel durch Personalmangel, Defizite bei der Organisation oder Überstunden verursacht werden. So können sich mit der Zeit Fehler einschleichen, die den Betrieb und die Arbeitnehmer*innen selbst gefährden. Damit Arbeitnehmer*innen sich entlasten können und ihren Unterstützungspflichten beim Arbeits- und Gesundheitsschutz nachkommen, wurde die Gefährdungs-/Überlastungsanzeige eingeführt. Mehr Infos gibt es hier:

 

Bleiben oder Gehen?

Gute Gründe – schlechte Gründe, den Job zu kündigen, inkl. Selbsttest, findest du unter:

 

Erzieherinnen und Erzieher sind die mit Abstand größte Berufsgruppe in Kitas

Im Jahr 2020 arbeiteten bundesweit 441.724 Erzieher­innen und Erzieher in einer Kindertageseinrichtung. Zwischen 2006 und 2020 ist die Zahl der Erzieherinnen und Erzieher von rund 248.700 um 193.000
(+65 Prozent) gestiegen. Obgleich in diesem Zeitraum ihr Anteil am pädagogischen und leitenden
Personal leicht rückläufig war (2006: 71 Prozent; 2020: 65 Prozent), prägt der Beruf auch weiterhin fast ungebrochen das Qualifikationsgefüge in Kindertageseinrichtungen.

 

Gekommen, um (nicht) zu bleiben

Viele Kita-Fachkräfte verlassen ihr Arbeitsfeld in den ersten zehn Jahren nach dem Berufseinstieg wieder. Zahlreiche politische Initiativen, mehr Personal für die Kindertagesbetreuung zu gewinnen, greifen deshalb zu kurz.

 

Foto: Pippilotta* / Photocase

Und täglich grüßt das Murmeltier

Hier gibts den Artikel als PDF: panorama_#2_2021

Ganz bewusst

Für den Philosophen Andreas Weber haben Tiere, Bäume und Berge ein Bewusstsein.
Nachzulesen im Interview für den Fluter:

wamiki-Hitliste

Silberfische in meinem Bett? (Fettes Brot) Ich möchte ein Eisbär sein? Oder: I am the walrus? (Beatles) Oder lieber: Queere Tiere (Sookee)? Was singen die Wamikis beim Fertigstellen des Heftes? Hört selbst:

 

 

Sag es als Tier

Mit dieser App kannst du Tieren deine Stimme verleihen.

Besser essen mit Insekten?

Schmaus oder Graus? In vielen Teilen der Welt gehören Insekten zum Speiseplan. Rund zwei ­Milliarden Menschen verzehren ganz selbstverständlich Ameisen, Maden und Grashüpfer. Die Krabbler werden gegrillt, gekocht oder sogar roh gegessen. Gesund sind sie auch, weil sie reich an Proteinen und zugleich fettarm sind. So könnten sie, als Alternative zum Fleisch, helfen, die Eiweißversorgung der Zukunft zu sichern.

Achtung Filter

Ein Anwalt erschien mit einem eingeschalteten Kätzchen­filter vor einem virtuellen Gericht im 394. Bezirk von Texas. Die Katze bewegte Lippen und Augen, als der Anwalt erklärte, er und sein Assistent versuchten, den Filter während des Gerichtsverfahrens zu entfernen.

 

 

Sich nicht zum Affen machen

Ein Jahr Corona und Augen zu und durch?

Wann wird es endlich klare und verbindliche Regelungen für die KiTas aller 16 Bundesländer geben? Das fragen sich u. a. Erzieher*innen, die in verschiedenen Bundesländern neue Kitafachverbände gründen und die folgende Aktion ausgedacht haben:

Uralter Dino-Abdruck im Schlamm

Bei einem Spaziergang an einem Strand in Wales ist einem kleinen Mädchen ein Fußabdruck aufgefallen. Dieser ist allerdings nicht von einem Vogel. Denn wie die BBC berichtet, ist der entdeckte Fußabdruck von einem Dinosaurier und mehr als 220 Millionen Jahre alt. Experten beschreiben den Dino, der es hinterlassen hat, als „schlankes Tier“, das auf seinen beiden Hinterfüßen gelaufen wäre und aktiv andere kleine Tiere und Insekten gejagt hätte. Der Dino-Abdruck ist 10 cm lang und stammt wahrscheinlich von einem 75 cm großen und 2,5 Meter langem Tier. Hier geht’s zum Bild:

Josef Schaf will einen Menschen

Verkehrte Welt! Josef Schaf möchte so gerne einen Menschen haben – als Haustier!

Die Schafseltern widersetzen sich. Doch Josef ist hartnäckig. Schließlich haben die anderen in der Schule auch richtige kleine ­Menschen. Als er ihn endlich bekommt, hat er viel zu tun: Er füttert seinen Purzel, macht den Käfig sauber und geht mit ihm spazieren. Doch eines Tages entwischt ihm der Kleine und saust in den Wald. Josef wusste gar nicht, dass Menschen so schnell sein können!
Die umgekehrte Sichtweise erlaubt eine neue Reflexion darüber, wie wir unsere Tiere behandeln. Ab 3.

 

Lena hat Tierfakten gesammelt – Zum Beispiel:

 

Hirsche töten durchschnittlich 130 Menschen im Jahr, Kühe 22, Ameisen 30, Nilpferde 2.900, Pferde 20 und Haie lediglich fünf.

Weibliche Kängurus haben drei Vaginas.

Der Große Tümmler kann die Hälfte seines Gehirns schlafen lassen, während die andere Hälfte hellwach bleibt.

Ein ausgewachsener Elefant kann innerhalb von fünf Minuten circa 200 Liter Wasser trinken.

Kleine Elefanten lutschen gern an ihrem Rüssel, genauso wie kleine Kinder gern an ihrem Daumen lutschen.

Was stimmt, was nicht? Hier gehts zum Faktencheck!

Unter allen Einsendungen verlosen wir 10 x das Buch: Wilde Tiere in der Kita…

 

Foto: Thijs Schouten, unsplash