Werkzeuge für digitales Teamwork

Digital zusammenarbeiten – aber wie? Wir schlagen euch sechs digitale Werkzeuge vor, die ihr mal ausprobieren könnt. Weiter lesen…

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Zukunft zum Mitmachen

Liebes Kind,

stell Dir mal vor: Nahrungspillen statt Milchreis und Früchte-Tee! An der Universität kannst Du Zukunftsforschung studieren, wow! Da musst Du zum Beispiel ganz viel über den Erstkontakt mit Außerirdischen nachdenken und ganz viele Vorträge halten und noch hundertmal mehr kluge Aufsätze schreiben. Klingt anstrengend? Ist es auch ein bisschen. Aber es ist interessant, sich die Frage zu stellen: Was bietet die Zukunft? Was würdest Du antworten? Kreuze an, was zu Dir passt.

  •  Ich möchte, dass mir die ganze Welt gehört: Höher! Schneller! Weiter so!
  •  Keine Ahnung. Die Zukunft ist nur was für Erwachsene. Ich bin zu jung dafür.
  •  Nie wieder lernen! Am liebsten würde ich Piagets Entwicklungsstufen in mein Gehirn downloaden.
  •  Bevor sie im Meer versinken, soll es in unseren Städten weniger fliegende Klischee-Autos und dafür mehr Roboter-Erzieher geben.
  •  Darüber möchte ich gar nicht nachdenken. Die Zukunft ist wie ein Staubknäuel unterm Bett.

Nichts Passendes für Dich dabei? Hier kannst Du Deine eigene Antwort aufschreiben:

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Jetzt der Test!
Bist Du bereit für einen Roboter?

Stell Dir vor: Du bist mit einem Roboter in einer Kindergartengruppe. Jetzt müsst ihr im Bauraum nur ein bisschen smalltalken. Was würdest Du dem Roboter auf seine Fragen antworten? Kreuze jeweils die für Dich richtige Antwort an.

 

Antwortmöglichkeiten:

A) Klaro, ich bin bloß ein schlecht gelauntes rich kid aus Westeuropa, das ein bisschen zu viel Elektroschrott abgekriegt hat.

B) Lass mal, du machst Dein Ding, ich mach meins. Woher soll ich wissen, ob Du meine Daten für Dich behalten kannst? Unglaublich, wie schwer es sein kann, miteinander auszukommen.

 

Antwortmöglichkeiten:

A) Oh, gerne! Am besten, Du löst die krassen Montessori-Spiele allein. Dann kann ich etwas machen, das mehr Spaß macht.

B) Misch Dich nicht überall ein! Wenn ich Hilfe brauche, frage ich meinen Helikopter-Papa.

 

Antwortmöglichkeiten:

A) Na los, ich will nicht bleiben, wo ich bin! Wir fahren auf einem wilden Datenstrom ins Silicon Valley. Ich bin Kapitän, und Du kannst aufm Deck staubsaugen und all die anderen unbezahlten Arbeiten verrichten.

B) Nee, bleib mal lieber hier. Es ist leider kompliziert. Du bist nämlich nicht so universell einsetzbar wie bei „Star Wars“ und „I, Robots“. Sorry. Du bist eher hochspezialisiert. Aber eigentlich wiederholst Du nur meine Bewegungsabläufe. Nachmacher!

 

Ein Mal oder kein Mal A: Technik-Feind

Du bist ein kritischer Geist. Du bestehst darauf, dass längst nicht alles toll ist, bloß weil ein Roboter durch den Bauraum trollt, den Du mit ein paar Pfeiltasten programmieren kannst. Aber lass Dich jetzt ruhig mal ein bisschen einschüchtern von den Leuten, die Dir erzählen, Du wärst rückwärtsgewandt.

 

Zwei oder drei Mal A: Technik-Freak

Du hast keine Angst vor Technik. Roboter sind zwar etwas nervig, aber manchmal auch irgendwie hilfreich. Sollen sie Dir doch den Job wegnehmen! Sollen sie doch, wenn Du groß bist, auf Deinem Bürocomputer stundenlang Solitär spielen. Dann hast Du mehr Zeit für emotionale Intelligenz.

 

Jetzt das Problem!

Wir nutzen derzeit so viel Natur, als hätten wir 1,6 Planeten Erde. Das ist ziemlich viel, ehrlich gesagt. Da wir Menschen das Problem geschaffen haben, können wir es nur selbst lösen.

Zum Glück gibt es für jedes Problem immer mindestens drei Lösungen. Aber solange wir vorm Fernseher sitzen und darauf warten, dass die Leute aus den Nachrichten den ersten Schritt tun, geht’s nicht voran.

Nun zu Dir: Wie viel Spielzeug ist genug für Dich? Worauf könntest Du niemals verzichten?

Brauch ich noch!

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Weg damit!

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Es gibt noch nicht viele Erwachsene, die sagen:Weniger ist mehr! Deshalb ist Dein Kindergarten wie die Shopping Mall mit blödem Kram vollgestopft. Und deshalb kriegst Du ständig neue Klamotten mit Giftstoffen drin, die Du gar nicht haben willst, und neues Spielzeug, das Du gar nicht brauchst. Es gibt Forscher*innen, die sagen: Je mehr wir haben, desto weniger nützt uns der ganze Kram. Das nennt man die „Theorie vom abnehmenden Grenznutzen“.

Jetzt stell Dir mal vor: Du hast nichts zu essen – so wie 1,29 Milliarden Menschen weltweit. Der Nutzen von einem Stückchen Brot wäre dann gigantisch: Endlich satt! Butter würde das etwas besser machen. Käse, Salat, Wurst, Majonäse, Trüffel oder Kaviar machen Dein Brot noch besser. Irgendwann gewöhnst Du Dich an den Überfluss und vergisst, wie schön es ist, einfach eine Scheibe Brot mit Butter zu essen. Tja.

Na toll, denkst Du. Soll ich jetzt nur noch Butterbrote essen? So habe ich mir das mit der Zukunft nicht vorgestellt.

Verzichten ist schwer: Du und ich, wir wollen zwar, dass sich was ändert mit dem Klima und der Atomkraft und dem Plastikmeer. Aber Absicht und Handlung liegen oft weit auseinander. Auch dafür haben Forscher*innen einen Namen gefunden: „Einstellungs-Verhaltens-Lücke“. Einer von ihnen sagt: „Wir tun nicht, was wir wissen.“

Wäre schön, wenn’s anders wäre. Aber wir hängen in Gewohnheiten fest, fühlen uns ziemlich unbedeutend mit unseren guten Taten oder geben der Bequemlichkeit nach. Sicher kennst Du ein paar gute Beispiele dafür. Oder?

 

  •  Fliegen ist zwar total umweltschädlich, aber ich will im Urlaub nach Mallorca.
  •  Autofahren ist uncool, aber wenn’s regnet…
  •  Mein Handy brauche ich zum Spielen, und ich will nicht an Kinder denken, die sich in Berg­werken dafür totarbeiten.

 

Vielleicht ist es so: Die Zukunft ist wie ein Wirbelsturm auf hoher See. Wir müssen uns gut festhalten, und manchmal verlieren wir die Orientierung. Was meinst Du? Bestimmt hast Du eine ganz andere Vorstellung davon, was die Zukunft bringt!

   

Mist, hier sind jetzt ein paar Sätze durcheinanderge­wirbelt. Wäre schön, wenn Du sie wieder in die richtige Reihenfolge bringst. Verbinde die Satzanfänge mit den richtigen Satzenden durch Linien.

Als Opa und Opa verliebt waren,…

Als ich noch klein war,…

Als ich den Unfall hatte,…

Als wir nochmal ganz von vorn angefangen haben,…

Als das Internet stillstand,…

 

… bekam ich eine Handprothese, die aussah wie die Snowflake Hand von Queen Elsa.

… war es die einfachste und normalste Sache der Welt.

… dachte ich noch: Wir leben in den sichersten aller Zeiten.

… gab’s noch kein Google Maps.

… war mein Lieblingsessen: Pizza aus dem 3D Drucker.

Das war’s schon fast! Zum Abschluss machen wir noch eine kleine Übung. Schließe mal Deine Augen und denk Dir ein Ding aus, das unseren Alltag in der Zukunft verbessern würde.

Gar nicht so leicht, oder? Hilft’s Dir, wenn Dein Zukunftsding erstmal einen guten Namen kriegt? Pro Spalte kannst Du einen Begriff auswählen, zum Beispiel: Mega-Weltrettungs-Sensor. Bestimmt fällt Dir etwas viel Besseres ein. Du kannst Dir natürlich auch selbst Wörter ausdenken und in die letzte Spalte schreiben.

 

Mega Abfallvermeidungs Sensor
Unsichtbares Besserwisser Kindergarten
Anti- Weltrettungs Auto
Ultimatives Verliebtsein Antenne
High-Tech Pudding Detektor
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Hier hast Du noch ein bisschen Platz, um das, was Du gerade für die Zukunft erfunden hast, zu zeichnen:

 

 

 

 

Welcher Welten­retter steckt in dir?

Bist du noch auf der Suche nach der Heldin, dem Helden in dir? Ein Selbsttest.   Mal angenommen, du wärst heute mit einem merk­würdigen Jucken in der Nase aufgestanden. Vermutlich nur ein Schnupfen? Tatsächlich ist aber der Held/die Heldin in dir erwacht. Von jetzt auf gleich regt sich Übermenschliches in deinem Innern. Du spürst neue…

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