Mit-Bestimmung

„Wer bestimmt im Kindergarten? Und wer zu Hause? Was bedeutet Mitbestimmung? Worüber dürft ihr Kinder bestimmen?“ Mit diesen Fragen konfrontierten Erzieherinnen aus der Düsseldorfer Kita „Vorstadtkrokodile“ die Kinder der Mondgruppe in einem Gesprächskreis. Das Gespräch entstand nicht zufällig, sondern sollte in das Thema „Partizipation“ einführen, denn das Team der „Vorstadtkrokodile“ hatte sich vorgenommen, Kinder und…

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Besucher und Mitbewohner: Das Eichhörnchen

Wir sind nicht allein. Mit und neben uns gibt es zahlreiche andere Lebewesen. Manche sind ständig bei uns, manche tauchen nur als Besucher auf. Aber sie sind da – oder könnten schon bald wieder kommen, nach Hause, in die Kita oder in die Grundschule. Eichhörnchen gehören zu jenen Wildtieren, die große Sympathie genießen. Sie haben…

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Digiwas?

Tipps für Kinder zum Thema Internet

Das Internet entdecken und ausprobieren

 

internet-abc.de

zeigt dir, wie das Internet funktioniert. Vier Tiere geben dir Tipps und Tricks im Hausaufgabenhelfer, Recherche-Ratgeber und in Lernmodulen. Nachfragen sind ausdrücklich erwünscht. Für einen bestandenen Test erhältst du einen Surfschein.

primolo.de

stellt dir einen Website-Generator zur Verfügung. Damit kannst du zusammen mit deinen Klassenkameraden eine eigene Website erstellen und gestalten und nebenbei vieles über Communitys lernen.

kidsville.de

ist eine Internet-Stadt. Du kannst sie in zehn Themen-Häusern nach deinen eigenen Ideen mitgestalten, Geschichten schreiben oder dir dein eigenes Profil anlegen.

handysektor.de

richtet sich mit seinen Infos über Apps, Technik, Recht und Sicherheit vor allem an Jugendliche. Abzocke, Mobbing und Gewalt sind ebenfalls Thema.

 

Suchen und finden

 

blinde-kuh.de

helles-koepfchen.de

fragFINN.de

 

seitenstark.de

führt dich von einer Startrampe zu mehr als 60 sicheren und geprüften Kinder-Websites. Dort findest du viele Infos und Tipps zum Thema Internet, Mitmachaktionen und Spiele.

klick-tipps.net

empfiehlt dir jede Woche Links zu drei Themen. Außerdem findest du eine Hitliste mit 100 tollen Kinderseiten, den Klick des Monats, das Klick-Quiz und den Passwort-Schlüssel-Automaten.

meine-startseite.de

gestaltest du dir selbst mit Links zu Websites, die dir wichtig sind. Weitere Tipps führen dich zu anderen sicheren Kinderseiten, Online-Spielen, Chats und Suchmaschinen und stellen dir aktuelle Filme vor.

Chatten, mailen und streamen

 

seitenstark.de/chat/

ist ein Treffpunkt, auf dem du mit Gleichaltrigen über alles quatschen kannst, was dich bewegt. Studentinnen und Studenten der Universität Leipzig unterstützen dich als Moderatoren, wenn du Schwierigkeiten bei der Eingabe deiner Texte hast.

grundschulpost.de

bietet dir dein eigenes E-Mail-Konto an, ohne Spams und Werbung.

mail4kidz.de

lässt dich E-Mails schreiben und empfangen. Außerdem findest du Nachrichten, Spiele und Grußkarten zum Verschicken.

juki.de

ist eine Plattform, auf der du viel über das Filmemachen lernen, vor allem aber Videos von anderen Kindern oder von Kinderseiten-Machern kostenlos streamen kannst. Auch deine eigenen Beiträge sind dort willkommen.

 

Sich gegen Cybermobbing wehren

 

mobbing-schluss-damit.de

informiert dich über Mobbing und Cybermobbing und gibt dir Verhaltenstipps und Adressen von Einrichtungen, die dir im Notfall helfen.

chatten-ohne-risiko.net/teens/

erklärt dir Begriffe rund um das Thema Cybermobbing. Das Team der »Nummer gegen Kummer« berät dich im Notfall von hier aus per E-Mail.

Juuuport.de

bietet Platz für einen Erfahrungsaustausch zum Thema Cybermobbing. Im Notfall beraten dich von hier aus ältere Jugendliche, die extra dafür ausgebildet wurden.

 

Für Eltern und andere Erwachsene

 

Viele Kinderseiten halten auch Informationen für Erwachsene bereit.

jugendschutz.net

unterstützt die Anbieter von Internet­angeboten, das Netz sicherer zu gestalten. Das Team kontrolliert im Auftrag staatlicher Stellen systematisch die Einhaltung des Jugendschutzes auf allen von Kindern und Jugendlichen viel genutzten Angeboten.

klicksafe.de

ist eine EU-Initiative und vermittelt Usern in Projekten und Messen die kompetente und kritische Nutzung von Internet und Neuen Medien. Dazu gehört auch der jährliche Safer Internet Day.

 

Text: Jane Baer-Krause,
Kristine Kretschmer,
www.seitenstark.de

 

Was ist das Internet eigentlich genau? ∫
Wer hat das Internet erfunden? ∫ Wer war der erste User? ∫ Wie lange hat es gedauert, das World Wide Web zu programmieren? ∫ Findet man im WWW alles? ∫ Konnte man von Anfang an E-Mails verschicken? ∫ Wer macht im Internet alles mit? ∫ Hat das WWW Öffnungszeiten? ∫ Wie viele Websites gibt es eigentlich? ∫ Gibt es im Internet alles, was es auch im echten Leben gibt? ∫ Kann man im Internet auch Hamster kaufen? ∫ Warum muss man sich auf manchen Websites anmelden? ∫ Gibt es Räuber im Internet? ∫ Wann ist ein Passwort sicher? ∫ Kann man Cookies essen? ∫ Findet man in Suchmaschinen alles? ∫ Kann bei YouTube jeder was einstellen? ∫ Stimmt alles, was im Internet steht? ∫ Was heißt eigentlich streamen? ∫ Wie mache ich eigentlich eine Website? ∫ Darf ich auf meiner eigenen Website zeigen, was ich will? ∫ Kann man sich im Internet verlaufen? ∫ Was ist besser – WhatsApp, SMS oder Snapchat? ∫ Ist Facebook nun gut oder böse? ∫ Was ist der Unterschied zwischen Chat und Forum? ∫ Warum soll im Chat niemand wissen, wer ich wirklich bin? ∫ Kann ich mit mehreren Freunden gleichzeitig skypen? ∫ Können mich durch die Webcam auch Fremde sehen? ∫ Kann ich anderen verbieten, ein Foto von mir ins Internet zu stellen? ∫ Warum schreiben Menschen gemeine Sachen im Netz? ∫ Wie kann ich mich gegen Cybermobbing wehren? ∫ Wie komme ich rein? ∫ Was bedeutet .com? ∫ Wie kommen die Spiele in meinen Computer? ∫ Hat im Internet jeder eine eigene Adresse? ∫ Ist ein Hotspot wirklich heiß? ∫ Sprechen Computer auch verschiedene Sprachen? ∫ Kann man Computer gegen Viren impfen? ∫ Was machen die Viren und Würmer auf meinem Rechner? ∫ Sind Hacker gefährlich? ∫ Kann das Internet auch kaputtgehen? ∫ Kann man Sachen aus dem Internet wieder löschen? ∫ Kann im Netz jeder machen, was er will? ∫ Kann man das Internet verbieten? ∫ Findet man im Netz schneller und bessere Freunde als in echt? ∫ Ist das Internet genauso schlau wie wir? ∫ Weiß das Internet eigentlich, wer ich bin? ∫ Bin ich im Netz ein anderer Mensch? ∫ Macht Internet süchtig? ∫ Wenn jemand stirbt, was passiert dann mit seinen Sachen im Internet? ∫ Macht uns das Internet glücklicher? ∫ Kämen wir heute noch ohne Internet klar? ∫ …

Erfolgreiches Crowdfunding

Die 10 wichtigsten Tipps Mit Crowdfunding lassen sich Projekte, Produkte, Startups und vieles mehr finanzieren. Das Besondere beim Crowdfunding ist, dass eine Vielzahl an Menschen – die Crowd – ein Projekt finanziell unterstützt und somit mit ermöglicht. Klassischerweise werden Crowdfunding-Projekte über das Internet organisiert. Zumeist gibt es eine im Vorfeld definierte Mindestsumme, die in einem…

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Digitale Streifzüge Eine Bildungsreise durchs Internet

Das Internet ist womöglich das erste und einzige Multiversum, das wir momentan sinnlich erfahren können. Es bündelt alles Denkbare, Undenkbar-­Widersprüchliche, Abstruse, Schreckliche, Schöne und ­Lehrreiche, das die Menschheit momentan zu bieten hat. Klar, manches kann man zwar nicht im Internet finden, aber wenn es um Verfügbarkeit und Auswahl geht, ist das Netz unschlagbar. Demokratie und…

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Klopapier – ja oder nein?

In einer Kita wollten Kinder aus syrischen Flüchtlingsfamilien sich den Po nicht mit Klopapier abwischen. Das tun weltweit übrigens die meisten Leute nicht, sondern benutzen Wasser und die linke Hand. Was hygienischer ist, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen.
Jedenfalls ist für Menschen aus Syrien der Gedanke viel unangenehmer, an ihren Hinterteilen könnte noch ein Restchen kleben, als sich mit Wasser und der linken Hand abzuputzen. Danach waschen sie die Hände. Das wussten die Erzieherinnen nicht, als sie Wasserflaschen neben den Toiletten fanden, waren aber geschockt: Wie eklig!
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Lange diskutierten wir hin und her, bis ich vorschlug: „Lasst uns mal die Perspektive wechseln. Stellt euch vor, wir flüchten alle nach Syrien und müssen von einem Tag auf den anderen ohne Klopapier auskommen.“ Diese Vorstellung war für die Erzieherinnen ganz schlimm. Sie fanden, die Kinder müssen das mit dem Klopapier eben lernen. Zwei Wochen Konditionierung reichen. Doch schließlich kam eine Kollegin auf die rettende Idee: „Dann nehmen wir eben Feuchttücher! Das ist Papier, aber mit Wasser drin.“ Gesagt, getan und eine brauchbare Übergangslösung. Inzwischen benutzen die syrischen Kinder übrigens Klopapier.

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Text: Frauke Hildebrandt, Professorin an der Fach­hochschule Potsdam

Besucher und Mitbewohner: Die Obstfliege

Wir sind nicht allein. Mit und neben uns gibt es zahlreiche andere Lebewesen. Manche sind ständig bei uns, manche tauchen nur als Besucher auf. Aber sie sind da – oder könnten schon bald wieder kommen, nach Hause, in die Kita oder in die Grundschule. Schwüles Sommerwetter und reifes bis überreifes Obst – das genügt, um…

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Die Einen und die Anderen *

Über den Umgang mit Pädophilie und blinden Flecken Die Lotterie Die sexuelle Orientierung entwickelt sich unter dem Einfluss von biologischen und psychosozialen Faktoren in der Pubertät. Die sexuelle Orientierung geschieht und ist keine Frage der Wahl; sie ist wie eine Lotterie der Natur. Heterosexuelle haben, was die gesellschaftliche Akzeptanz angeht, das beste Los gezogen, auch…

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#Dossier: Was tun gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen?

Dieses Dossier entstammt der Webseite www.noch-immer-mein-leben.de zum dritten Teil der Autobiografie von Hartmut von Hentig, die Ende Mai in unserem Verlag erschienen ist. Die Seite ist unser Angebot an die Leserinnen und Leser des Buches: Sie enthält zusätzliches, vom Autor bereitgestelltes Material sowie die Möglichkeit, sich an einer Debatte zum Thema Pädophilie und sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen zu beteiligen. Dazu gibt es verschiedene Wortmeldungen auf der Webseite, auch führen wir dort ein Medientagebuch, in dem wir die wichtigsten Wortmeldungen zum Buch und den Themen der Debatte veröffentlichen. Leserinnen und Leser können Anfragen auch direkt an den Autor richten, die wir einmal wöchentlich weitergeben.

 

# Welche Aufgaben übernimmt der Unabhängige Beauftragte und sein Arbeitsstab?

Der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs ist das Amt der Bundesregierung für die Anliegen von Betroffenen und deren Angehörigen, für Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft sowie für alle Menschen in Politik und Gesellschaft, die sich gegen sexuelle Gewalt engagieren.
Zu den wesentlichen Aufgaben des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs zählen:

  • Den Belangen Betroffener sexualisierter Gewalt in der Kindheit zu einer angemessenen Berücksichtigung verhelfen
  • Unterstützung der Umsetzung der Empfehlungen des Rundes Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch“
  • Monitoring der Empfehlungen des Runden Tisches und insbesondere Beobachtung der Einführung und Weiterentwicklung von Schutzkonzepten in Einrichtungen und Institutionen
  • Weiterentwicklung und bundesweite Verbreitung der Initiative „Kein Raum für Missbrauch“
  • Unterstützung einer unabhängigen und systematischen Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs in Deutschland
  • Betrieb und Weiterentwicklung der telefonischen Anlaufstelle und des Hilfeportals Sexueller Missbrauch
  • Initiierung von wissenschaftlichen Untersuchungen im Kontext sexuellen Kindesmissbrauchs
  • Information der Öffentlichkeit und Pressearbeit

Mehr Infos, Daten, Kontakte  und eine Fülle von Materialien gibt es HIER

 

# Wer hört den Betroffenen zu?

Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Vielen Opfern fällt es schwer, sich Angehörigen oder Beratungsstellen anzuvertrauen – das Gefühl der Scham ist oft zu groß. Eine unabhängige Expertenkommission will die Fälle in Heimen, Schulen und Familien jetzt aufarbeiten.

DÖRTE HINRICHS in Deutschlandradio Kultur WEITERLESEN

 

# Was ist Pädophilie? Was sexueller Missbrauch?

Menschen, die sich sexuell zu Kindern hingezogen fühlen, begehen nicht zwangsläufig sexuelle Übergriffe oder nutzen Abbildungen sexuellen Kindesmissbrauchs (sog. Kinderpornografie). Daher müssen die Begriffe Pädophilie/Hebephilie und sexueller Kindesmissbrauch unterschieden werden. Während die strafrechtliche Bezeichnung ‚sexueller Kindesmissbrauch‘ ausschließlich sexuelle Handlungen mit Kindern beschreibt, wird unter Pädophilie/Hebephilie eine sexuelle Ansprechbarkeit auf den kindlichen beziehungsweise jugendlichen Körper verstanden. Nicht jeder Mensch mit einer Pädophilie oder Hebephilie begeht sexuellen Kindesmissbrauch und nicht jeder Sexualstraftäter ist pädophil oder hebephil. WEITERLESEN

 

# Was können Menschen tun, die glauben, pädophil zu sein?

Sie sollten sich professionelle Hilfe suchen und prüfen lassen, ob bei ihnen eine solche sexuelle Problematik vorliegt. Ist dies tatsächlich der Fall, können diese Personen therapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. Kostenlose Beratung und Therapie unter Schweigepflicht bietet zum Beispiel das  Netzwerks „Kein Täter werden“ an elf Standorten bundesweit an. WEITERLESEN

 

# Versagt die Erwachsenenwelt?

Sexualwissenschaftler KLAUS MICHAEL BEIER leitet an der Charité seit Jahren den Berliner Standort des Präventionsnetzwerks „Kein Täter werden“ für pädophile Männer – und bietet jetzt eine Sprechstunde auch für sexuell auffällige Jugendliche. Im Interview mit RUTH SCHNEEBERGER für die „Süddeutsche Zeitung“ (22.05.2015) wirbt er für einen offeneren Umgang mit dem Tabuthema Pädophilie und kritisiert eine zu lasche Handhabung mit überführten Tätern in der Rechtspraxis. WEITERLESEN

 

# Das Zerrbild der Pädophilie – Wegschließen und zwar für immer?

Das ist keine Lösung, wenn es um Männer geht, die nicht Täter werden wollen, schreibt TOBIAS RÜTHER in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (30.08.2015)  WEITERLESEN

Wachstum durch Verletzlichkeit

Christian Fazekas berichtet von seinem Elternkurs und der Begegnung mit verschiedenen Realitäten. Zwar dauerte die Phase des Zusammenfindens einigen Müttern und Vätern zu lange, aber ich behielt die Geduld. Erst nach vier bis fünf Sitzungen spürte ich, dass wirklich Vertrauen entstanden war. Trotzdem befinde ich mich immer wieder in Situationen, in denen ich mich zwischen…

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Besucher und Mitbewohner: Die Krähe

Wir sind nicht allein. Mit und neben uns gibt es zahlreiche andere Lebewesen. Manche sind ständig bei uns, manche tauchen nur als Besucher auf. Aber sie sind da – oder könnten schon bald wieder kommen, nach Hause, in die Kita oder in die Grundschule. Große schwarze Vögel beeindrucken uns. Auf rätselhafte Weise wirken sie überlegen,…

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Die Botschaften der Wörter

Sprache im Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern

 

Junge Kinder interessieren sich dafür, was ihre Bezugspersonen tun, wie sie Dinge benennen, bewerten und damit umgehen. Kinder ordnen ihre Eindrücke, indem sie sich an ihren Bezugspersonen orientieren. Dabei spielt die Sprache eine wichtige Rolle. Sie ist das bedeutsamste Medium menschlicher Kommunikation, und als Symbolsystem stimuliert sie das menschliche Denken: Sie liefert Kindern von Geburt an Wörter, die für etwas stehen, das in ihrer Umgebung von Bedeutung ist.

Zugleich sind Wörter kulturell „aufgeladen“, spiegeln Werte, Normen und Erfahrungen einer Gesellschaft. Das belegen auch kulturvergleichende Forschungen: Manche Wörter können nicht in eine andere Sprache übersetzt werden oder sind in einer anderen Sprache nicht vorhanden. Und manche Veränderungen im Sprachgebrauch verweisen auf gesellschaftliche Veränderungen: Dass man heute kaum noch „Fräulein“ sagt, hat mit der Frauenbewegung zu tun, die die Gleichstellung von Mann und Frau auch bei der Anrede forderte. Dass Anglizismen im Diskurs über digitale Welten selbstverständlich geworden sind, hängt mit gesellschaftlichen Veränderungen zusammen, die auf das Internet zurückzuführen sind und von Entwicklungen in den USA dominiert werden.

Wörter sind also keine neutralen Bezeichnungen für Phänomene, denen Kinder begegnen. Sie enthalten auch Botschaften über Menschen und Menschengruppen, die es in einer Gesellschaft gibt. Solche Botschaften gelangen früh in die kindliche Wahrnehmung und finden Eingang in kindliche Bildungsprozesse. Kinder entnehmen ihnen, was über andere Menschen gedacht wird und wie sie bewertet werden. Auch die Bejahung oder Ablehnung ihrer eigenen Identität entnehmen die Kinder der Sprache.

Die Wirkung von Wörtern beschränkt sich nicht auf einzelne Interaktionen. Wie über bestimmte Menschen und Ereignisse gesprochen wird, bestimmt als gesellschaftlicher Diskurs auch die Art und Weise, wie über diese Menschen und Ereignisse gedacht wird. Die Sprache entwickelt also eine Art Eigenleben: Sie ist nicht nur dafür da, etwas Vorhandenes zu benennen, sondern sie interpretiert dieses Vorhandene auf eine bestimmte Art und Weise.

Ein Beispiel: Ein Phänomen sozialer Ungleichheit wird seit einiger Zeit mit den Wörtern „bildungsfern“ und „bildungsnah“ beschrieben. Dies legt die Vorstellung nahe, jeder Mensch sei selbst dafür verantwortlich, wie nah oder fern ihm Bildung liegt. Dadurch wird Bildungsbenachteiligung in eine persönliche Entscheidung von Menschen umgedeutet. Das heißt: „Bildungsferne“ Familien sind selbst schuld an ihrer Misere.

Erwachsene, die Kinder in ihre Kultur und Sprache einführen, brauchen Einblick in diese Zusammenhänge, um in ihrem Handlungsbereich gegenzusteuern.

 

Es ist schwer, Dilemmata oder Widersprüche aufzudecken, in die wir selbst verstrickt sind. Aber es kann gelingen, wenn wir es uns zur Aufgabe machen, eine inklusive Sprache zu entwickeln, die Abwertungen und Stereotype meidet, Unterschiede respektvoll benennt und Kritik ausdrückt, ohne zu verletzen oder zu verurteilen.

Üblicherweise äußern wir uns, ohne uns über die Wirkung der einzelnen Wörter im Klaren zu sein, und wollen uns nicht vorschreiben lassen, wie wir uns auszudrücken haben. Da fällt dann schnell das Wort „Zensur“. Manche von uns finden sprachliche Sorgfalt übertrieben und glauben, Kindern vergessen abwertende sprachliche Äußerungen schnell oder bemerkten sie nicht. Diese Abwehr kann damit zusammenhängen, dass wir unsicher sind, wie wir stattdessen sagen sollen, oder dass es uns peinlich ist, auf unseren unkorrekten Sprachgebrauch aufmerksam gemacht worden zu sein. Wir fühlen uns in unserer unreflektierten Dominanzposition ertappt.

Doch inklusive Sprache hat nichts mit Zensur zu tun. Vielmehr geht es darum zu verstehen, dass bestimmte Wörter und Redeweisen diskriminieren und ausgrenzen. Das wirkt auf Kinder, so oder so: Manche Kinder werden in ihrer Identität verletzt, wenn sie erkennen, dass abwertende Bezeichnungen ihnen und ihren Familien gelten. Alle Kinder erleben, dass Sprache auch dazu dient, Menschen auf- oder abzuwerten, und dass die Erwachsenen dies geschehen lassen.

Niemand ist gezwungen, sich einer ausgrenzenden und abwertenden Sprache zu bedienen. Und es geht auch nicht darum, bestimmte Wörter schlagartig durch andere zu ersetzen. Sondern es geht um Aushandlungs- und Reflexionsprozesse darüber, welche Wirkungen sprachliches Handeln hat, gerade im Machtverhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern. Diese Prozesse sind eine Voraussetzung, um uns bewusst für andere Wörter entscheiden zu können, wenn wir vermuten, erleben oder darauf hingewiesen werden, dass unsere Äußerungen manchen Kindern wehtun.