Interessant einkaufen

Natürlich hätte es auch anders kommen können. Das Leben ist ein Schalk. Es hätte mich mit allem was ich bin in den Körper einer Kassiererin hinein schicksalen können. Vielleicht ist dieses Seelenvergeben wie telefonieren und wenn der passende Körper gerade nicht rangeht, dann tja, Arschkarte Vielleicht ist der Körper besetzt. Oder die Seele hat sich…

Diesen Beitrag kannst Du nur mit einem wamiki – Print-Abo, e-wamiki – Drei-Monats-Abo oder e-wamiki – Jahres-Abo kostenlos lesen.

Alternativ kannst Du diesen Beitrag jetzt für 2 € kaufen. Dazu musst Du Dir ein Kundenkonto anlegen. Dann geht’s los: In Deiner eigenen Bibliothek kannst Du Deine gekauften Lieblingsbeiträge speichern, drucken, thematisch sortieren und an Freunde weiterleiten. Außerdem kannst Du alle Beiträge online kommentieren und Kontakt zu den Autor_innen aufnehmen.

Wenn Du bereits ein wamiki Abonnement hast oder diesen Beitrag bereits gekauft hast, brauchst Du Dich nur einzuloggen.

Jetzt Kaufen für 2 €EinlogggenAbonnent werden

Das Nougat-Manifest

    Es sollte alles mit Nougatfüllung geben! Mindestanforderungen an Bürger: Sehen und wahrnehmen. Aufeinander achten und lächeln. Beim Ausweichen lächeln. Ausweichen, als wäre es ein Tanz. Und lächeln. Bitte, danke, lächeln. Bitte, danke, lächeln. So viele freundliche Gesichter und die unfreundlichen erst. Die kann man sich schön denken. Als vom Wind zerzauste Felder, wie…

Diesen Beitrag kannst Du nur mit einem wamiki – Print-Abo, e-wamiki – Drei-Monats-Abo oder e-wamiki – Jahres-Abo kostenlos lesen.

Alternativ kannst Du diesen Beitrag jetzt für 2 € kaufen. Dazu musst Du Dir ein Kundenkonto anlegen. Dann geht’s los: In Deiner eigenen Bibliothek kannst Du Deine gekauften Lieblingsbeiträge speichern, drucken, thematisch sortieren und an Freunde weiterleiten. Außerdem kannst Du alle Beiträge online kommentieren und Kontakt zu den Autor_innen aufnehmen.

Wenn Du bereits ein wamiki Abonnement hast oder diesen Beitrag bereits gekauft hast, brauchst Du Dich nur einzuloggen.

Jetzt Kaufen für 2 €EinlogggenAbonnent werden

Wo genau beginnt dein Leben?

Es verlässt erst den Sack des Vaters (das findet der Vater gut, die Mutter auch, die zu dem Zeitpunkt noch Mann und Frau sind). Dann verlässt das Kind den Bauch der Mutter (auch gut). Dann übt es robben, laufen, Treppen steigen und fliegen. Es verlässt die Wohnung (mal sehen, wie das ist). Zu früh? Zu…

Diesen Beitrag kannst Du nur mit einem wamiki – Print-Abo, e-wamiki – Drei-Monats-Abo oder e-wamiki – Jahres-Abo kostenlos lesen.

Alternativ kannst Du diesen Beitrag jetzt für 2 € kaufen. Dazu musst Du Dir ein Kundenkonto anlegen. Dann geht’s los: In Deiner eigenen Bibliothek kannst Du Deine gekauften Lieblingsbeiträge speichern, drucken, thematisch sortieren und an Freunde weiterleiten. Außerdem kannst Du alle Beiträge online kommentieren und Kontakt zu den Autor_innen aufnehmen.

Wenn Du bereits ein wamiki Abonnement hast oder diesen Beitrag bereits gekauft hast, brauchst Du Dich nur einzuloggen.

Jetzt Kaufen für 2 €EinlogggenAbonnent werden

Dialog mit einem klugen Kind

Kirsten Fuchs spitzt ihre Ohren. Mama: Henning, ich sage dir das zum letzten Mal: Wir öffnen keine Packungen im Laden. Henning: Wir müssen ja auch gar keine Packungen öffnen, Mutter, mit Betonung auf WIR. ICH möchte aber gern eine Packung Kekse öffnen. Mama: ICH möchte das aber nicht. Henning: Mutter, du musst es nicht möchten,…

Diesen Beitrag kannst Du nur mit einem wamiki – Print-Abo, e-wamiki – Drei-Monats-Abo oder e-wamiki – Jahres-Abo kostenlos lesen.

Alternativ kannst Du diesen Beitrag jetzt für 2 € kaufen. Dazu musst Du Dir ein Kundenkonto anlegen. Dann geht’s los: In Deiner eigenen Bibliothek kannst Du Deine gekauften Lieblingsbeiträge speichern, drucken, thematisch sortieren und an Freunde weiterleiten. Außerdem kannst Du alle Beiträge online kommentieren und Kontakt zu den Autor_innen aufnehmen.

Wenn Du bereits ein wamiki Abonnement hast oder diesen Beitrag bereits gekauft hast, brauchst Du Dich nur einzuloggen.

Jetzt Kaufen für 2 €EinlogggenAbonnent werden

Sehnsucht

. Halli, hallo… Herzlich willkommen im… Dies ist dein… Du hast jetzt ein eigenes. Wir nennen es Leben. Es soll schön sein. Wir werden alles dafür tun. Du wirst platziert. Gut, gut. Europa, Deutschland, Mädchen, Kaiserschnitt. Gut, gut. Und raus mit dir. Es soll schön sein. Wir werden alles dafür tun. Du wirst platziert. HINSETZEN,…

Diesen Beitrag kannst Du nur mit einem wamiki – Print-Abo, e-wamiki – Drei-Monats-Abo oder e-wamiki – Jahres-Abo kostenlos lesen.

Alternativ kannst Du diesen Beitrag jetzt für 2 € kaufen. Dazu musst Du Dir ein Kundenkonto anlegen. Dann geht’s los: In Deiner eigenen Bibliothek kannst Du Deine gekauften Lieblingsbeiträge speichern, drucken, thematisch sortieren und an Freunde weiterleiten. Außerdem kannst Du alle Beiträge online kommentieren und Kontakt zu den Autor_innen aufnehmen.

Wenn Du bereits ein wamiki Abonnement hast oder diesen Beitrag bereits gekauft hast, brauchst Du Dich nur einzuloggen.

Jetzt Kaufen für 2 €EinlogggenAbonnent werden

Auf nach Pädagogien II: Wanted

Uralte pädagogische Traditionen – von Generation zu Generation über Jahrzehnte oder -hunderte weitergegeben –, werden nicht nur in Pädagogien liebevoll gepflegt und immer wieder aufgefrischt: Vor allem mit glänzenden Begründungen, warum das, was einmal richtig war, trotz aller neuen Erkenntnisse nicht einfach so über den Haufen geworfen werden kann.

Weiter lesen

Auf nach Pädagogien!

Bislang unbekannte Ansätze wie die „Kofferpädagogik“ oder die „Muttipädagogik“ präsentiert die Ausstellung „Pädagogien“, die über www.wasmitkindern.de auszuleihen ist, in Form von Installationen und Bildern. Es macht Spaß, den eigenen pädagogischen Ansatz beim Betrachten zu reflektieren oder neue Konzepte zu erdenken, die das Handeln von Erzieher_innen, Lehrer_innen, Eltern und Fachleuten prägen. Das folgende Glossar (Aus dem Lexikon ungeschriebener pädagogischer Ansätze) möchte dazu anregen.

Weiter lesen

Liste verkehrt zu machender Dinge

Verkehrt! Das Curriculum verkehrt zu machender Dinge für die ersten 18 Lebensjahre

Muss man mit Kindern darüber reden, wenn sie was verkehrt gemacht haben? Auf jeden Fall, meint Michael Fink. Schon, weil sie durch fehlendes Feedback vielleicht die Lust verlören, viele weitere Dinge verkehrt zu machen. Und das wäre ja wirklich verkehrt, sagt der Autor und präsentiert sein Curriculum, in dem die wichtigsten verkehrt zu machenden Dinge für die ersten 18 Lebensjahre stehen.

Bei der Geburt das Köpfchen falsch eindrehen. Schon wieder an die Brust wollen. Die vierte Nacht in Folge durchschreien. Den Schrank ausräumen und Papas wertvolle Platten-Sammlung dabei demolieren. Alles am Lätzchen abschmieren. Alles in den Mund nehmen.

Die Rutsche hochkriechen wollen. Zum zehnten Mal schaukeln wollen, auch wenn andere Kinder warten. Mit Sand werfen. Den Sandkuchen von Jonas einfach kaputt machen.

Brokkoli nicht mal probieren wollen. Nur Krikelkrakel malen. Nicht „Ei“ machen wollen, obwohl man wem wehgetan hat. Immer zetern, wenn es ans Schlafen geht. Oft ein Böckchen haben.

Trödeln, obwohl alle warten. Drängeln, weil man nicht warten kann. Einfach abwarten, statt sich zu beeilen.

Die Mütze nicht aufsetzen wollen. Der lieben Omi kein Küsschen geben wollen. Nicht „Entschuldigung“ sagen wollen. Nicht Bescheid sagen, dass man Kaka muss. Eine Spielzeugpistole in den Kindergarten schmuggeln oder aus Duplo bauen und anderen Kindern damit Angst einjagen. Schlimme Wörter verwenden – egal, woher man sie hat.

Schon wieder ein blödes Überraschungsei verlangen. Einfach nicht einsehen, dass man nicht immer recht hat. Sogar noch frech werden und die Zunge rausstrecken.

„Börks“ sagen, wenn es gekochte Möhren gibt. Nicht den Fernseher ausmachen wollen. Den toten Vogel anfassen wollen. Über Kaka-Witze lachen. Alles Spielzeug aus dem Schrank räumen und nicht wieder einräumen wollen.

Rechts und links immer noch nicht unterscheiden können. Immer noch nicht die Schuhe zubinden können und stattdessen lieber Klettverschlussschuhe tragen. Sich immer noch nicht selbst den Popo abwischen, vermutlich aus Bequemlichkeit. Immer reinquatschen, wenn die Großen sich unterhalten.

Zwei Kinder

Foto: Uli Malende

Sich was mit Filzer auf den Arm schreiben. Zwei verschiedene Socken anziehen. Das Licht nicht ausmachen, wenn es längst Schlafenszeit ist. Ohne Helm Rad fahren. Wieder mit diesem Haustierwunsch anfangen. Wieder das schmutzige T-Shirt anziehen. Auf Socken durchs Nasse laufen – zum x-ten Mal.

Den Turnbeutel vergessen. Den Zettel aus der Postmappe nicht der Mutti geben. Die Postmappe unter der Schulbank vergessen oder in der Umkleide verbummeln. Die Federmappe nicht in Ordnung halten. Einen Tintenkiller besitzen und heimlich Fehler damit wegkillern. In der Hofpause oben bleiben.

Die beste Freundin nicht zum Geburtstag einladen. Den Freund hauen. Die Schwester doof finden. Die Mutti gemein erschrecken. Sich dumm stellen, obwohl man genau weiß, was man verkehrt gemacht hat.

Die Brotbüchse heimlich auf dem Nachhauseweg ausleeren. Vorm Ausflug nicht noch mal aufs Klo gehen, obwohl man weiß, dass man gleich wieder muss.

Zetern, wenn es Aufstehzeit ist. Die Finger nicht vom Computer lassen. Diese furchtbare Sendung sehen. Auf diese ekligen Seiten gehen. Diese grässliche Musik hören. Einfach nicht zum Gitarrenunterricht gehen, obwohl der richtig Geld kostet. Nix sagen, wenn man höflich gefragt wird. Überhaupt ziemlich ignorant und arrogant rüberkommen in letzter Zeit.

Dauernd mit den falschen Leuten rumhängen. So laut Musik hören, dass es alle nervt. So laut mit Kopfhörern Musik hören, dass es nicht gut für die Ohren ist. Das neue, sauteure Smartphone schon wieder verlieren. Mist mitmachen, statt zu sagen: „Da mache ich nicht mit.“

In der Pause heimlich ins Stadtcafé gehen. In Sozialkunde unentschuldigt fehlen. Beim Chemie-Test einfach ein leeres Blatt abgeben. So blöd sein und sich bei Dämlichkeiten auch noch erwischen lassen.

Diesen Typen anhimmeln. Sich einfach nicht entscheiden können, was man machen will. Sich nicht klar machen, welche Chancen man sich mit dieser dussligen Entscheidung vermasselt. So aus dem Haus gehen wollen und sich nicht mal vor sich selbst schämen.

Nicht Bescheid sagen, dass man über Nacht bleibt. Zu Hause Partys feiern und Papas wertvolle Platten-Sammlung dabei demolieren. Die Eltern nicht zur Abi-Feier einladen. Die vielen guten Ratschläge in den Wind schießen.

Fertig.

Elternsex

Zwei Stunden Sonne reichen mir und Grischan schon. Nur ein ganz klein wenig Licht, und schon springen unsere Hormone an.   Jetzt laufen wir rum und sind verknallt wie die Teenies, sind aber leider keine mehr. Können also nicht schön im Kinderzimmer knutschen, denn das Kinderzimmer ist jetzt das Zimmer von unserem Kind, und wir…

Diesen Beitrag kannst Du nur mit einem wamiki – Print-Abo, e-wamiki – Drei-Monats-Abo oder e-wamiki – Jahres-Abo kostenlos lesen.

Alternativ kannst Du diesen Beitrag jetzt für 2 € kaufen. Dazu musst Du Dir ein Kundenkonto anlegen. Dann geht’s los: In Deiner eigenen Bibliothek kannst Du Deine gekauften Lieblingsbeiträge speichern, drucken, thematisch sortieren und an Freunde weiterleiten. Außerdem kannst Du alle Beiträge online kommentieren und Kontakt zu den Autor_innen aufnehmen.

Wenn Du bereits ein wamiki Abonnement hast oder diesen Beitrag bereits gekauft hast, brauchst Du Dich nur einzuloggen.

Jetzt Kaufen für 2 €EinlogggenAbonnent werden

Die Erdbeermütze

Warum heißen die Eltern der Sternenkinder Sterneneltern, obwohl sie genaugenommen einfach Sterne heißen müssten? Kirsten Fuchs liest einen Brief.   Liebe Sterneneltern! Tieftraurig mussten wir gestern Nachmittag feststellen, dass unsere Tochter in einen Kindergarten geht, in dem sich ein gottverdammter dreckiger Drecksdieb herumtreibt. (Nicht in dem Sinne, dass der Dieb Dreck stiehlt, sondern einfach als…

Dieser Artikel ist nur für unserer Abonennten sichtbar. Wenn du schon Abonennt bist kannst du dich einfach einloggen. Ansonsten kannst du einfach ein neues Benutzerkonto erstellen und Zugang für diese Artikel einzeln kaufen. Du kannst auch Abonnent werden