Was mit Federn

Federn

sind eine praktische Erfindung für das Federvieh.

Hier gibt es den Artikel als PDF: WasmitFedern_#3_2022

Warum?
Weil sie zum Fliegen gebraucht werden und ein Super-Thermoanzug sind.

Außerdem decken sie zu oder ab, sind farbenfroh
und verlockend. Mit ihnen können die Vögel segeln,
flattern, rudern, stürzen und bremsen.

 

Was zeichnet Federn aus?

Sie sind elastisch, leicht und haben seitliche Verästelungen mit winzigen Häkchen und Lamellen, die wie ein Klettverschluss ineinandergreifen.

 

Was gibt es eigentlich für Federn?

Unterfedern, Konturfedern, Daunen, Kielfedern, Flaumfedern, Ruderfedern, Deckfedern, Schwanz­federn, Hutfedern und Schreibfedern.

Woraus bestehen Federn?

Aus Horn.

Was kann man mit Federn anfangen?

Man kann sie sammeln, unter der Lupe anschauen, vergleichen, sich mit falschen Federn schmücken, jemandem die Federn rupfen oder sich damit als ­Indianer verkleiden.

 

Was Du Dir mit Federn ausgedacht und fotografiert hast, schickst Du an: juhu@wamiki.de

Alle für Alle

 

Einfach unersetzlich

Was singen die wamikis beim Fertigstellen dieser Ausgabe?

Keine Widerrede Mann, weil ich ja sowieso gewinn … Внимание дамы и господа. Через несколько секунд выйдут на сцену Schwule Mädchen … Wann ist ein Mann ein Mann? Oder? Hört selbst die wamiki-Hitliste:

Gender Pay Gap!?

Oh Gott, schon wieder ein Video zum Thema?

„Moment, Freunde der Sonne, nicht kotzen – schauen! Das Thema ist vor allem ­deswegen so nervig, weil es fast immer unvollständig ­dargestellt wird.“

Das ändert maiLab hiermit:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gendern – Wahn oder Wissenschaft?

Um die gendersensible Sprache toben Grabenkämpfe.

Welche Rolle spielt – wissenschaftlich gesehen – das Gendern tatsächlich?

Ist es vielleicht doch mehr als Ideologie? Ist mitgemeint auch mitgedacht? Wirkt sich Sprache auf das Verhalten aus? Macht Gendern die Sprache schwerer verständlich?

Fragt Prof. Harald Lesch und erklärt anhand von drei Studien hochkomplexe Zusammenhänge gewohnt einfach und klar. Sein Fazit: Eine männlich geprägte Sprache trägt nachweislich zu einem männlich geprägten Blick auf die Gesellschaft bei: „Der veränderte Sprachgebrauch führt zu einer erweiterten Gedankenlandschaft. Das ist eigentlich keine Überraschung, denn Sprache und Gedanken entstehen im Kopf. Unbewusst ändert sich unsere innere Perspektive gegenüber Fragen und Antworten. Wer nur das generische Maskulinum benutzt, schränkt diesen inneren Blickwinkel ein.“

Leschs Kosmos: „Gendern – Wahn oder Wissenschaft?“, ZDF

Gender Pay Gap für Kinder

Die Lohnschere zwischen den Geschlechtern fällt zwar in jedem Land unterschiedlich aus, gilt jedoch als bewiesen. Die norwegische Gewerkschaft ‚Finansforbundet‘ erklärt das Prinzip der ungleichen Bezahlung Kindern.
Die reagieren entsetzt auf ihre ungleiche Belohnung.

Gerecht bezahlen

So geht’s: Wie wichtig die Arbeit von Frauen ist, wissen Isländer*innen spätestens seit dem 24.Oktober 1975. Damals legten 90 Prozent der Frauen ihre bezahlte und unbezahlte Arbeit nieder. Sie gingen nicht zur Arbeit, kochten, putzen nicht, brachten ihre Kinder nicht zur Schule. Läden und Kindergärten mussten schließen. Das Land stand still. Mehr als 25.000 Menschen demonstrierten gegen die Ungleichbehandlung. Mit Erfolg: Ein Jahr nach dem „langen Freitag“ garantierte Islands Regierung Frauen die gleiche Bezahlung im Job.

Queere Ampel-Pärchen

In Städten wie zum Beispiel Hannover, Bielefeld, Braunschweig, Frankfurt und Wien zeigen queere Ampel-Pärchen grünes Licht. Die schwulen oder lesbischen Paare halten Händchen, zwischen ihren Köpfen ist ein kleines Herz abgebildet.
Die Kommunen möchten ein Zeichen für mehr Toleranz setzen.

 

Politische Männlichkeit

Susanne Kaiser entblättert Schicht um Schicht, wie Incels, Fundamentalisten und Autoritäre für das Patriarchat mobilmachen. In vielen Beispielen führt sie immer tiefer in diese Gedankenwelt hinein, wertet sie aus, knüpft Zusammenhänge und zeigt internationale Verbindungen auf – und das auf sachliche, fundierte Art und Weise. Dennoch musste ich das Buch immer wieder weglegen, da mir vom Denken dieser Menschen übel wurde. Dennoch würde ich es jeder*m empfehlen zu lesen. (LG)

Aus für sexistische Spielzeugwerbung

Mädchen spielen mit Pferden und lieben Rosa, Jungs spielen mit Polizeiautos und lieben Blau – diese und andere Stereotype sollen künftig in der Spielzeugwerbung in Spanien nicht mehr auftauchen. Ziel sei es, ein „pluralistisches, egalitäres und stereotypenfreies Bild von Minderjährigen zu fördern“.

Who Cares?

… ist eine App, die unbezahlte Care-Arbeit sichtbar macht, wenn ihr euch die Mühe macht, sie einzutragen. Und sie rechnet diese Arbeitszeit in Geld um.

Foto: Rodrigo Curi / unsplash

Was mit Wolken

Wolken sind eine praktische „Erfindung“.

 

Warum? Weil sie lebensnotwendig für die Natur, für Tiere und Menschen sind. Sie regeln den weltweiten Wasserhaushalt, indem sie verdunstetes Wasser aus Flüssen, Seen und Meeren speichern, es weitertragen und als Regen verteilen.

 

Seit wann gibt es überhaupt Wolken?

Seit Ewigkeiten. Der griechische Philosoph Aristoteles hat sie vor mehr als 2.000 Jahren erforscht. Und der Apotheker Luke Howard gab ihnen ihre Namen.

 

Was gibt es eigentlich für Wolken?

Es gibt Wolkenfamilien: die hohen, die tiefen, die
mittelhohen und die vertikalen Wolken.

Es gibt Wolkenarten: Gewitterwolken, Haufen­wolken, Schäfchenwolken, Federwolken, Regenwolken, ­Schleierwolken, Mauerwolken und Schichtwolken.

Woraus bestehen Wolken?

Wolken bestehen aus einer Ansammlung feiner ­Wassertröpfchen.

 

Was kann man mit Wolken anfangen?

Man kann sie beobachten, deuten, beschreiben, ­fotografieren, malen und zeichnen.

Man kann sich aber auch auf eine Wiese legen und zusehen, wie aus einem Schaf ein Elefant wird.

Was Du Dir mit Wolken ausgedacht und fotografiert hast, schickst Du an: juhu@wamiki.de

 

Fotos: Dagmar Arzenbacher

 

Magische Pflanzen

Hier gibt es den Artikel als PDF: Panorama_#2_2022

Mein Freund, der Baum

Was singen die wamikis beim Fertigstellen dieser Ausgabe?

Sag mir, wo die Blumen sind? Mein Freund, der Baum? Der Traumzauberbaum? Oh Tannenbaum? Be sure to wear flowers in your hair?
Hier könnt ihr reinhören:

Erde?!
Ohne Erde gäbe es weder Pflanzen noch Tiere und Menschen. Doch auch wenn die gesamte Zivilisation auf ihm gründet, scheint er für die meisten von uns nicht mehr als der Dreck an unseren Schuhen zu sein.

Ein Wissen über die Erde, den Boden, unsere Lebensgrundlage, entwickeln Kinder nicht von selbst. Auch dann nicht, wenn sie in den indischen Dörfern nah am Boden leben. Und in den Megacities gibt es auf den versiegelten Böden für die Kinder keinerlei Erfahrung von organischem Wachstum. Auch in Indien wie in anderen Gesellschaften weltweit ist „nachhaltige Entwicklung“ zu einem alternativen Bildungsziel geworden.

Die Dokumentarfilmer Otto Schweitzer und Donata Elschenbroich konnten umweltpädagogische Projekte von eindrucksvoller Qualität beobachten: Kinder, die Herbarien anlegen von in ihrem Nährwert unterschätzten „Unkräutern“, und statistische Erhebungen durch Jugendliche in ihren EcoClubs zum Klimawandel und zur Ökologie ihrer Dörfer. Auch in der Megacity Kalkutta bemühen sich Pädagogen, den Kindern in ihrem survival of the fittest eine sinnliche Erfahrung zu ermöglichen mit einer Handvoll Erde: Wurzeln, Pflanzen – auf den Dächern der Slumschulen: Erde auf dem Feld – Erde auf dem Dach. Einzelfilm Nr. 23 in der Weltwissen-Edition für Kindergarten, Familie und Schule.

 

 

Stadtwildpflanzen

Du hast keinen grünen Daumen?
Du kennst dich nicht aus?

In deiner Beton-Stadt gibt’s nur Hundekacke?

Macht nix.

Geh mit Jonas Frei spazieren und ent­decke deine biodiverse Stadt. In Mauerritzen, Lücken im Asphalt, an Straßen und Gleisen. Begegne Vogelmiere, Götterbaum und der wilden Karde. 52 Ausflüge in die urbane Pflanzenwelt. Städte – auch deine – können eine Chance für die Pflanzenvielfalt sein: Jonas Frei: Stadtwildpflanzen.

352 Seiten, gebunden, AT Verlag 2022,
28,– Euro

 

Wie du illegal einen Wald pflanzt

Einen Wald pflanzen ist kompliziert und teuer? Auf keinen Fall! KATAPULT zeigt dir, wie man mit etwas Zeit und Handarbeit einen Wald ohne Geld und ohne eigenes Grundstück pflanzt – legal oder illegal, aber auf jeden Fall zu Recht!

Wie man illegal einen Wald pflanzt. 180 Seiten, gebunden, Katapult Verlag, 18 Euro.

 

 

 

Geschichten aus der Luft

Wahrnehmbar, doch nicht greifbar: Parfüms sind flüchtige Boten aus der Welt der Pflanzen. Weißt du, wie man Rosenparfüms macht? Fünf-und sechsjährige Kinder aus dem Kindergarten „Salvator Allende“ haben es ausprobiert und ein Anleitungsbuch für die Vierjährigen geschaffen:

Reggio Children: Ideen bilden, Poster 17.

Das Lied der Bäume

Im Stadtpark gibt es einen ganz besonderen Ort. 18 große Bäume bilden einen Riesenkreis. Mit ihren langen Zweigen scheinen sich die Bäume im Kreis zu halten. Fünfjährige Kinder aus dem Kindergarten „Diana“ erforschen den Baumkreis, hören die Bäume singen und entdecken das Alphabet der Bäume.

Reggio Children: Ideen bilden, Poster 8.

 

 

Sieben Gärten

Sevengardens ist eine global agierende Netzwerkinitiative des gemeinnützigen Vereins atavus e. V. Basis der Arbeit von sevengardens sind Färbergärten. Die Gewinnung von Naturfarben aus Färberpflanzen ist Ausgangspunkt für ein niedrigschwelliges Partizipationsmodell. Darüber initiiert „sevengardens“ vielfältige Projekte, insbesondere in den Bereichen Bildung für nachhaltige Entwicklung, Erhaltung der Biodiversität und Förderung lokaler Wirtschaftskreisläufe. Mehr zu Ideen, Projekten, Workshops und Praxistipps aus dem weltweiten Färber­garten-Netzwerk für eine bessere Welt gibt es unter: http://sevengardens.eu/

 

Der Optimismus der Gänseblümchen

 

Es gibt große Themen in kleinen, wenn Kinder aus der Krippe „Gianni Rodari“ versuchen, der Welt Sinn und Ordnung zu geben: die Gänseblümchen zum Beispiel. Sie sind zart und doch widerstandsfähig, in großer Menge, gleich und doch verschieden, verwandeln sich, wachsen, sterben, werden wiedergeboren. Sie sind Ausdruck eines interessanten biologischen Kreislaufs und verkörpern eine Art heiteren Optimismus, wenn sie im Frühling pünktlich auf der Wiese erscheinen. Diese und mehr Projektgeschichten aus der besten Praxis von Krippen und Kitas sind anzuschauen im Buch: Grenzen überschreiten.
Herausgegeben von Reggio Children. Erschienen bei wamiki.

 

 

Gemüse Ackerdemie für Kitas und Co.

Viele Kinder haben keinen Bezug zur Natur. Die Orte, an denen Natur für sie erfahrbar wird, verschwinden. Lebensmittel landen im Müll. Und ein Großteil der Kinder isst zu wenig Gemüse. Die Erfinder der Gemüse Ackerdemie glauben, das hängt alles zusammen und darf so nicht bleiben. Deshalb fördern sie eine Gesellschaft, in der die Menschen die Natur als Lebensgrundlage schätzen. Sie machen erfahrbar, wie Lebensmittel hergestellt werden.

Foto: Jeremy Bishop / unsplash

 

Was mit Streichhölzern

Hier gibt es den Artikel als PDF: Streichhoelzer_#wamiki_1_2022

S t r e i c h h ö l z e r

sind eine praktische Erfindung.

 

Warum? Weil man damit Feuer machen kann.

Seit wann gibt es überhaupt Streichhölzer?

Schwefelhölzer – so hießen sie früher – werden seit mindestens 2.000 Jahren als Anzündhilfen verwendet. Man experimentierte auch mit Phosphor. Seit etwa 1850 gibt es die Sicherheitszündhölzer, die noch heute in Gebrauch sind.

Was gibt es eigentlich für Streichhölzer?

Lange, kurze, dicke, dünne, schwarze, rote und weiße Hölzer, bengalische Feuer, Wunderkerzen und Fidibusse zum Pfeifenanzünden.

 

Woraus bestehen Streichhölzer?

Aus Holz oder Pappe. Die Zündköpfe enthalten Schwefel und Kaliumchlorid. Der giftige Phosphor ist inzwischen verboten.

Was kann man mit Streichhölzern anfangen?

Man kann Kerzen oder das Lagerfeuer anzünden.
Und man kann kokeln wie Wilhelm Buschs Paulinchen: „Ich zünde mir ein Hölzchen an, wie’s oft die Mutter hat getan. … Minz und Maunz, die Katzen, erheben ihre Tatzen: Miau! Mio! Miau! Mio! Lass stehn! Sonst brennst du lichterloh.“

 

Natürlich kann man auch damit bauen, Bilder legen oder Streichholz-Rätsel und Denkaufgaben lösen. Manche pokern sogar damit.

Was Du Dir mit Streichhölzern ausgedacht und ­fotografiert hast, schickst Du an:

juhu@wamiki.de

Fotos: Dagmar Arzenbacher

Bööööööse

Alle Tipps aus der Redaktion gibt es hier auch als PDF: Panorama_#wamiki_1_2022

 

Ich bin so böööööse

Wo man singt, da lass dich ruhig nieder,
böse Menschen haben keine Lieder.

Oder doch?
Hört selbst, was die wamikis singen:

Gewaltfreie Pädagogik in jeder Kita!

Jedes Kind hat nicht nur das tiefe Bedürfnis, liebevoll, behütet und gewaltfrei aufzuwachsen – es hat ein Recht auf Respekt und gewaltfreie Erziehung! Doch wo beginnt Gewalt gegen Kinder? Gibt es Warnhinweise, an denen Kita-Leitung und Team-Kollegen ein Fehlverhalten pädagogischer Fachkräfte frühzeitig erkennen können?

Ob psychische Gewalt wie Herabwürdigung oder Vernachlässigung, physische oder sexualisierte Gewalt: Professionell im Kinderschutz tätig zu sein bedeutet, Ursachen, Formen und Folgen von Gewalt zu erkennen, zu reflektieren und zu verhindern. Erzieherinnen und Erziehern ist bewusst, dass körperliche und seelische Bestrafungen Kindern Schaden zufügen und zu Entwicklungsproblemen und Verhaltensauffälligkeiten führen können. Doch während körperliche Gewalt schnell zu erkennen ist, benötigen pädagogische Fachkräfte für Formen seelischer Gewalt nicht nur ein Gespür, sondern vor allem Fachwissen. Jörg Maywald und Anke Elisabeth Ballmann haben ein tolles Medienpaket entwickelt, das Basiswissen, Fallbeispiele, Reflexionsfragen und Checklisten vereint – für die Zusammenarbeit im Team und mit Eltern.

 

Böse Bücher

Wer schaut einem da auf dem dunklen Cover entgegen? Kein Monster, sondern das kleine Böse Buch persönlich. Als Hauptperson seiner eigenen Geschichte zieht es seine jungen Leser*innen sofort in sein Dilemma, es braucht ihre Hilfe: Denn es möchte ein großes Böse Buch werden. Dazu muss es Leser finden, die ihm durch unerschrockene Lektüre und kluge Kombinationsgabe zu wahrer Größe verhelfen …
Für heldenhafte Leser und Lesemuffel ab 8.

Böse sein für Anfänger:

 

Böse sein für Fortgeschrittene:

Das böseste Buch aller Zeiten: Jede Seite könnte deine letzte sein!:

Böse Pandemie

Die Corona-Pandemie hat in den Kindertageseinrichtungen vieles auf den Kopf gestellt, und regelmäßig gibt es neue Entwicklungen. Tiefgreifende Veränderungen haben Kinder, Familien und Fachkräfte erlebt, oft begleitet von hohen Emotionen, mit Auswirkungen auf den Alltag, mit zum Teil komplett neuen Abläufen, Bezugspersonen und Bedingungen. Es ist beeindruckend, wie kompetent und selbstverständlich viele Kinder damit umzugehen gelernt haben. Es ist außerordentlich, wie Familien diese un­sicheren Zeiten managen. Und es ist von einem unglaublichen Wert, wie sich Fachkräfte, ­Leitungen, und Träger von vielen Kindertageseinrichtungen für die Kinder einsetzen und wie sie mit den vielen, oft kurzfristig angekündigten Veränderungen umgehen!

Um die Anstrengungen und die Kraft, die in der Bewältigung der Pandemiefolgen liegen, sichtbar und bewusst zu machen, hat der Paritätische eine Arbeitshilfe zur Reflexion entwickelt. Diese soll es ermöglichen, die pandemiebedingte Situation durch Reflexion im Team und mit den Kindern und Eltern gemeinsam zu bestehen.

Gute Erzieher*innen – Böse Erzieher*innen

Bisher gibt es kaum empirisches Wissen über Partizipationsqualität in Kindertagesstätten. Für die weitgehend normativ geführte Diskussion um die Qualität in Kitas wird mit den Forschungsergebnissen der Studie BiKA – Beteiligung von Kindern im Kita-Alltag eine wichtige empirische Datengrundlage geliefert, die erstmals die Partizipationsqualität in Kinderkrippen in den Fokus rückt. Die Untersuchungsergebnisse geben zu denken, da die Partizipationsqualität insgesamt nicht zufriedenstellend, insbesondere aber in der täglich wiederkehrenden Essens­situation unzureichend ist. Im Bericht sind Handlungsempfehlungen formuliert. Um Kindern Selbst- und Mitbestimmung im Kita-Alltag zu ermöglichen, sind schnelle und umfassende Anpassungen des pädagogischen Handelns nötig. Ein derartiger Wandel in der Frühpädagogik betrifft nicht nur die Qualitätsentwicklung und -sicherung in der Praxis, sondern auch die Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie die Ausführungsvorschriften der Länder.

 

 

 

 

 

Weggepustet und gehustet

Das berühmte englische Märchen von den drei Schweinchen, die sich kleine Häuschen bauen: eins aus Stroh, eins aus Reisig, eins aus Ziegelsteinen. Die ersten beiden Häuser pustet der böse Wolf ratzfatz weg, doch beim Steinhaus muss er passen. Und so überlegt er sich eine List … Mit Bildern wahlweise von Axel Scheffler oder Elizabeth Shaw. Ab 4.

 

 

Was mit Dia-Rahmen

Dia-Rahmen sind eine praktische Erfindung.

Warum? Weil sie kleine Fotos oder Bilder ent­halten, die man mit dem Dia-Projektor ganz groß an die Wand werfen kann.

Was gibt es eigentlich für Dia-Rahmen?

Nicht sehr viele unterschiedliche. Alle sind aus Kunststoff, aber es gibt glaslose und Rahmen mit Glas, zwischen die die Bilder, Fotos oder sogar lichtdurchlässige Naturmaterialien eingeklemmt werden können.

Und seit wann gibt es Dia-Rahmen?

Schon in früherer Zeit zeichneten Maler auf Glasstreifen kleine Bilder, führten sie in der Laterna Magica vor und erzählten dazu Geschichten. Kinder und Erwachsene erfreuten sich an dieser Dia-Show.

 

 

 

1925 kam der erste Dia-Projektor auf den Markt, und manche Leute besitzen noch einen. In den Kästen mit den Dia-Rahmen stecken viele wertvolle Erinnerungen an Reisen, Geburtstage oder Feste.

Vielleicht gibt es ungebrauchte Vorräte von Dia-Rahmen, die jemand Euch schenkt. Damit könnt Ihr experimentieren: Bilder durch Kratzer verändern oder mit farbigen Folien spielen, ein Foto von einem Haifisch an die Wand werfen und mit ihm im Meer schwimmen, sich von gefärbten Wassertropfen, die sich bewegen, verzaubern lassen oder geometrische Formen kombinieren.

Was Du Dir mit Dia-Rahmen ausgedacht und foto­grafiert hast, schickst Du an:

juhu@wamiki.de

Zurück in die Zukunft

Hier gibts den Artikel als PDF: panorama_#4_2021

wamiki-Hitliste

Als die britische Rockband The Who 1965 den Song „My Generation“ veröffentlichte, tanzten die wamikis noch durch den Kindergarten, sangen in der Schule oder waren noch nicht auf dieser Welt. Die Zeiten ändern sich. Hier findet ihr die Songs zum Heftthema. Von „My Generation“ über „Ich möchte Teil… “ bis „Zeiten gendern dich“.

Von Null auf Achtzig und zurück

Wie werde ich wohl in 50 Jahren aussehen? Und wie sahst du früher aus?

Die App Oldify passt Fotos von Gesichtern an dein Wunschalter an.
http://www.oldify.net/

 

Friedlicher Ungehorsam

Ob Occupy Wallstreet, Attac, Anonymous, Friday for Future oder Extinction Rebellion…:

In den vergangenen Jahren sind viele Protestformen entstanden, mit denen (vor allem junge) Menschen gegen die Zerstörung der Umwelt, globale Ungerechtigkeiten oder auch eine Übermacht der Finanzindustrie demonstrieren. Auch die wamikis sind gern dabei. Hier Quälgeist Lena im Sommer 2021 bei Extinction Rebellion in Berlin.

 

Lebenserwartung

Was können Kinder und alte Menschen füreinander tun?

Japanische Begegnungen im Pflegeheim, in der Familie, in Mehrgenerationenprojekten. „Lebenserwartung“ steigernd – für die Kinder und für die alten Menschen.

Der Film von Donata Elschenbroich und Otto Schweitzer kann einzeln oder als Teil der Reihe „Weltwissen in Kindergärten, Schulen und Familien“ bei wamiki bezogen werden.

Kinderperspektiven erkunden und einbeziehen

An der Entwicklung der Qualität in KiTas sind viele Akteure beteiligt, doch die Meinungen und Ansichten von Kindern werden hierbei bisher kaum einbezogen. Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre verschiedenen Ausdrucksformen aufmerksam wahrgenommen, ihre Perspektiven verstanden und sie systematisch bei der Entwicklung von Lebens- und KiTa-Qualität einbezogen werden. Wie dies gelingen kann, ist nachzulesen im Methodenschatz:„Achtung Kinderperspektiven! Mit Kindern KiTa-Qualität entwickeln“ der Bertelsmann Stiftung. Im Methodenschatz I „Qualitätsdimensionen“ sind Praxismaterialien zur Reflexion und Diskussion von Qualitätsdimensionen aus Kindersicht enthalten. Um die Kinderperspektiven in der KiTa selbst zu erforschen, sind im Methodenschatz II „Erhebung, Auswertung und Dokumentation“ konkrete Methoden detailliert beschrieben. Mehr Infos und Leseproben gibt es hier:

Unsere Fucking Zukunft!

Youtube-Star Rezo rechnet im zweiten Teil seiner neuen dreiteiligen Video-Reihe „Zerstörung“ mit der deutschen Klimapolitik ab. „Wir werden in diesem Video sehen, dass die aktuelle Regierung nicht nur an ihren eigenen Zielen scheitert, sondern auch verfassungswidrige Gesetze beschließt und sogar Fortschritt aktiv verhindert“, so Rezo zu Beginn des Videos. Tristan Horx ist unter 30, Zukunftsforscher und er appelliert laut und deutlich an die Generation seiner Eltern: „Wir müssen endlich an einem Strang ziehen – die Hütte brennt!“ Damit steht er an Rezos Seite, wenn der den über 50-jährigen sagt: „Ihr habt die Zukunft der jungen Leute in der Hand. Und ohne Euch können wir das nicht schaffen.“ Es geht um UNSERE FUCKING ZUKUNFT!

Fridays for Future, Black Lives Matter und Occupy Wallstreet waren nur der Anfang, das Zeitalter neuer Generationenverträge beginnt jetzt! Die Corona­krise hat diesen im Hintergrund schlummernden ­Konflikt endlich in den Vordergrund gebracht. Tristan Horx untersucht, ob unsere Generationenbilder nach wie vor zutreffen. Sind wir noch in Altersschubladen einzuordnen? Wie können wir das Netz nutzen, um zusammen eine Zukunft aufzubauen, die nicht auf Abgrenzung und Spaltung basiert? Ein Blick in die Welt von morgen.

  

Fotos: Lena Grüber, la victorie / unsplash

Kindheit der Generationen

Wir haben im Bildarchiv von wamiki nach Bildern gesucht, die Kind sein im (Kindergarten-) Alltag von verschiedenen Generationen zeigen. Hier gibts den Artikel als PDF: Bildstrecke_#4_2021 Generation Babyboomer: *1946–1964 Generation X: *1965–1979 Generation Y: *1980–1994 Generation Z: *1995–2015/2020 Könnt Ihr sie zuordnen?   Die Auflösung der wamiki-Zeitreise findet ihr HIER.       „Schaut die…

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Was mit Schloss

Hier gibts den Artikel als PDF: Impulse_Schloss_#3_2021

Ein Schloss versperrt den Zugang.

Warum? Weil etwas geschützt, gesichert oder bewahrt werden soll.

Was gibt es eigentlich für Schlösser?

Das Fallriegelschloss, das Fahrradschloss, das Schließfachschloss, das Vorhängeschloss, das Magnetfachschloss, das Gürtelschloss, das Funkschloss, das Sicherheitsschloss, das Zylinderschloss, das Kofferschloss, das Türschloss, das Luftschloss, das Königsschloss, das Spukschloss…

Und seit wann gibt es Schlösser?

Das Fallriegelschloss ist das älteste, gefunden
750 Jahre vor Christus in Ägypten.

Das Schweriner Schloss wurde erst Mitte des
19. Jahrhunderts gebaut.

 

Was verschließt du?

Dein Tagebuch, den Keller, den Mund, deine Geheimnisse?

Male ein Schloss oder baue eins aus Papier. Wer wohnt darin? Wer ist darin hinter Schloss und Riegel gefangen?

Was Du Dir mit Schlössern ausgedacht und
fotografiert hast, schickst Du an:

juhu@wamiki.de

Fotos: Dagmar Arzenbacher