Berge versetzen

Chen Jianghongs Geschichte „Ich werde Berge versetzen“ beginnt mit einer Naturkatastrophe: Eine Steinlawine verschlingt fast alle Felder eines Dorfes, dessen Bewohner beschließen, das Tal zu verlassen. Nur eine Familie bleibt, weil sie ein Baby erwartet. Dieses Kind, Sann, kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Sann sieht, wie sich die Familie über die Berge zu den Feldern kämpfen muss, um zu überleben, beschließt er, die Berge zu versetzen, selbst wenn das sein ganzes Leben lang dauert. Tag für Tag schleppt er Steine. Dann begegnet ihm ein weiser Mann, der drei weiße Drachen herbeiruft, die die Berge weit in den Norden versetzen.

Jianghong, C.: Ich werde Berge versetzen

Von der traditionellen chinesischen Malerei inspiriert, erzählt Chen Jianghong die Geschichte des Jungen, der Berge versetzen will und das mit Hilfe mythischer Mächte auch schafft.

 

Gabriela Wenke

Einen Kommentar schreiben

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit einem * markiert.