12 Fragen an Jan von Holleben

Jan von Holleben, geboren 1977, studierte zunächst Sonderpädagogik in Freiburg und später Theorie und Geschichte der Fotografie am Surrey Institute of Art and Design in Farnheim in Großbritannien. Nach sieben spannenden Jahren als Art Director, Bildredakteur und Gründer verschiedener Kunst- und Foto-Organisationen lebt er heute in Berlin und arbeitet u.a. für GEO,
GEOlino, DIE ZEIT, DIE ZEIT Leo, den SPIEGEL, Dein Spiegel, Neon, Eltern, Chrismon sowie das SZ-Magazin.

Wann bist Du glücklich?

Wenn eine wilde Idee aus meinem Kopf sich vor meinen Augen in ein Foto verwandelt.

Was regt Dich auf?

Egoismus und Angst.

Was fällt Dir ein, wenn Du an Deine Kindheit denkst?

Im Wald Hütten aus Ästen bauen.

Was kannst Du von Kindern lernen?

Dass Nichts wirklich wichtig ist.

Wen möchtest Du gern mal treffen? Bzw. wen hättest Du gern getroffen?

Möchte: Michel Gondry. Hätte: Peter Härtling.

Was schätzt Du an einem Menschen am meisten?

Transparenz

Was kannst Du am besten?

Spielen

Was kannst Du überhaupt nicht?

Mich über Stunden auf eine Sache konzentrieren.

Auf welchen Gegenstand kannst Du verzichten?

Die Gabel.

Was wäre für Dich eine berufliche Alternative?

Altenpfleger

Was wünschst Du Dir?

Dass Kinder respektvoll in die Gesellschaft und bei den großen Fragen mit einbezogen werden.

Hast Du ein Motto?

Geht nicht gibt es nicht.

Website: janvonholleben.com
Kontakt: admiral@janvonholleben.com

10 Fragen an Sven Detering

Wann bist Du glücklich?

Wenn die inhaltliche Arbeit im Fluss ist und wir einander beflügeln.

Was regt Dich auf?

Zickerei und Egoismus

Was fällt Dir ein, wenn Du an Deine Kindheit denkst?

Rausgehen und spielen, Abenteuer und unsere Kinderbande

Was kannst Du von Kindern lernen?

Nicht alles bierernst zu nehmen.

Wen möchtest Du unbedingt mal treffen?

Janusz Korczak hätte ich gern getroffen.

Was schätzt Du an einem Menschen am meisten?

Authentizität und Humor.

Was kannst Du am besten?

Reden. Geduldig bin ich auch.

Was kannst Du überhaupt nicht?

Gummibärchen widerstehen.

Was wäre für Dich eine berufliche Alternative?

Koch.

Was wünschst Du Dir?

Frieden, ein gerechtes Bildungssystem und angemessene Bezahlung aller sozialen Berufe..

10 Fragen an Jana Knüpfer

Wann sind Sie glücklich?

In Momenten, in denen ich mir ganz nah bin.

Was regt Sie auf?

Ewig meckernde, die Hände in den Schoß legende Menschen, die darauf warten, dass alles besser wird.

Wen hätten Sie gern getroffen?

Jim Morrison, Frida Kahlo und – der ist noch am Leben – Gerald Hüther.

Was schätzen Sie an einem Menschen am meisten?

Authentizität.

Was können Sie am besten?

Rumalbern.

Was können Sie überhaupt nicht?

Nähen.

Auf welchen Gegenstand können Sie verzichten?

Auf den Brieföffner.

Was wäre für Sie eine berufliche Alternative?

Gärtnerin.

Wenn Sie plötzlich eine Stunde geschenkt bekämen – wofür würden Sie sie nutzen?

Fürs Nichtstun und Nichtsdenken.

Was wünschen Sie sich?

Dass es genügend Menschen gibt, die Kraft und Möglichkeiten haben, dafür zu sorgen, dass die Welt nicht aus den Fugen gerät.

10 Fragen an Andreas Weigel

Andreas Weigel

Andreas Weigel studierte Psychologie, war als Psychotherapeut in der Kinder- und Jugendpsychiatrie tätig und ist Vorstandsvorsitzender des JugendSozialwerk Nordhausen e.V.,
zu dem beide Kitas gehören.

 

Wann sind Sie glücklich?

Wenn ich mit meinen Enkelkindern spiele.

Was regt Sie auf?

Menschen, die nicht engagiert für eine Sache stehen.

Hatten Sie als Kind ein Idol?

Lange Zeit waren es die Helden von Karl May.

Was können Sie von Kindern lernen?

Vor allem die Unbeschwertheit, mit Dingen umzugehen, und die Neugier.

Wen hätten Sie gern getroffen?

Albert Schweitzer.

Was schätzen Sie an einem Menschen am meisten?

Das, was man als Frohnatur bezeichnet.

Was können Sie am besten?

Ich kann gut zuhören und mich von anderen Menschen inspirieren lassen.

Was können Sie überhaupt nicht?

Kletterstangen erklimmen.

Was wäre für Sie eine berufliche Alternative?

Gärtner oder Bastel-Opa im Kindergarten.

Was wünschen Sie sich?

Noch lange gesund und leistungsfähig zu bleiben, mit vielen interessanten Menschen zusammen­zukommen.

10 Fragen an Berit von Chrzanowski-Wien und Ute Müller

Berit von Chrzanowski-Wien, Kita Erfurt                                   Ute Müller, Kita Erfurt

 

 

Wann sind Sie glücklich?

Berit: Jeden Tag, denn ich habe Freude am Leben, liebe meine Familie und mache meine Arbeit gern.

Ute: Wenn ich von Kindern umgeben bin und mich von ihnen bereichern lassen kann.

Was regt Sie auf?

Berit: Teflonbeschichtete Erzieherinnen und Erzieher.

Ute: Ich bemühe mich, mich nicht aufzuregen.

Was fällt Ihnen ein, wenn Sie an Ihre Kindheit denken?

Berit: Behütet, aber ungezwungen sein.

Ute: Draußen sein, viele Freunde und keine Erwachsenen in der Nähe.

Hatten Sie als Kind ein Idol?

Berit: Meine Mutter und George Michael, ein Popstar.

Ute: Ich kann mich nicht erinnern, dass ich jemanden angehimmelt habe.

Was können Sie von Kindern lernen?

Berit: Zum Beispiel Fragen stellen.

Ute: Jung bleiben und unbeschwert sein.

Was schätzen Sie an einem Menschen am meisten?

Berit: Ehrlichkeit, Offenheit und Herzlichkeit.

Ute: Humor.

Was können Sie am besten?

Berit: Organisieren. Und ich kann gut mit Kindern umgehen.

Ute: Löcher in die Luft starren und das genießen.

Was können Sie überhaupt nicht?

Berit: Gitarre spielen.

Ute: Nein sagen.

Auf welchen Gegenstand könnten Sie verzichten?

Berit: Auf die Uhr.

Ute: Auf den Wagenheber und die Personenwaage.

Was wäre für Sie eine berufliche Alternative?

Berit: Hebamme.

Ute: Es gab keine.