Das ist nicht wahr!

Bilderbuch

Auf dem Buch ist ein gelber Würfel zu sehen. „Das ist ein Ball“, steht daneben. „Das ist ein Fahrrad“ steht links auf einer Seite, und rechts sehen wir ein Auto. Als hätten wir Einspruch erhoben, lesen wir: „Guck dir die Räder an. Das ist auf jeden Fall ein Fahrrad.“ Niemals ist der Widerspruch eine Richtigstellung, sondern von Seite zu Seite werden die Behauptungen absurder.

Für dieses Buch braucht man Humor und die Fähigkeit, zu benennen, was man tatsächlich auf den Bildern sieht. Kind und Vorleser können es witzig finden, dass eine Prinzessin als Monster bezeichnet wird, ein Monster als Prinzessin und dass am Ende des Buches steht: „Das ist nicht das Ende von diesem Buch!“

Manche Menschen haben keine Freude an solchem Quatsch. Das kann man nur akzeptieren und still vor sich hin kichern.

 

Gabriela Wenke

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