Der Computer weiß gar nichts

Im Hamburger Stadtteil Hamm erzählt man sich, dass schon die Krippenkinder in der Paulus-Kita Medienkompetenz erwerben. Sicher, die Hamburger Bildungsempfehlungen enthalten neben Sprach­förderung, Bewegung, Ernährung und Musik auch das Thema Medien­kompetenz, aber brauchen Zweijährige in der Kita tatsächlich einen PC? Bea Keller-Günther, die Leiterin der Evangelischen Kita Pauluskirche, erklärt, wie sie und ihr Team Medienkompetenz…

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Buchstaben versenken

Performative Zugänge zu Chris van Allsburgs Bilderbuch »Das Z zerplatzt« Kaum zu glauben, aber es gibt sie wirklich! Es gibt Bilderbücher, die si ch ausgesprochen redlich um die Vermittlung des Alphabets bemühen und trotzdem spannende Geschichten erzählen — bis zur letzten Seite. »Das Z zerplatzt« von Chris van Allsburg ist so ein Bilderbuch, das jeden…

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Vom Zauber des Schreibens

Wie Kinder zwischen zwei und acht Jahren den „Code“ des geschriebenen Alphabets recherchieren   Sehr früh im Leben erkennen Kinder die Formen des Schreibens, die die Kultur, in die sie hineingeboren wurden, sich selbst gegeben hat. Sie versuchen, diese zu interpretieren, sie haben Ideen und stellen sich Fragen dazu. Es ist wichtig, Kindern zu gestatten,…

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Super Uschi: Die Miss-Wahl

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Das Haus und die Zeit

Geflüchtete Kinder aus Syrien und Afghanistan, 2016 gerade erst in Deutschland ­angekommen, bekamen im Rahmen des „Deutsch als Zweitsprache“-Unterrichts an einer Grundschule in Hessen die Möglichkeit, sich langsam an die neue Umgebung zu gewöhnen. Die Sprache, die Menschen, denen sie begegneten, und die Regeln des Umgangs miteinander – alles war ihnen fremd. Claudia Jirka berichtet,…

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Literacy und Schreiben in der frühen Kindheit

Auf dem Hof kommt mir die zweijährige Ana entgegen. In einem hölzernen Wägelchen, das sie hinter sich herzieht, sammelt sie Kastanien. Zwar kann sie noch nicht sprechen, aber auf meine Frage, was sie da gesammelt habe, öffnet sie ihre Faust und zeigte mir zwei große, glänzende Kastanien. Was ist Literacy? „Oh, du sammelst Kastanien! Und…

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Was hast Du gelesen?

Die Bilder entstanden in der grund_schule der künste, mitgewirkt haben u.a. Conrad, Nick, Samahar, Shawin, Asia, Raghad, Manar, Sarah, Shahed, David, Til, Fearoz, Ghufran, Maryam, Kirsten, Quais, Abdullah, Saim, Janna. Sie gehören zu: Mein Buch. Das Sprachbildungsbuch für Kinder. Soeben erschienen bei wamiki, mehr dazu im Artikel „Zeugs zum Spielen“ in diesem Heft. Fotos: Nick…

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Bertolt Brecht Alfabet (1934)

C

Christine hatte eine Schürze

Die war von besonderer Kürze.

Sie hing nach hinten, sozusagen

Als Matrosenkragen.

 

E

Eventuell bekommst du Eis

Heißt, dass man es noch nicht weiß.

Eventuell ist überall

Besser als auf keinen Fall.

 

F

Ford hat ein Auto gebaut

Das fährt ein wenig laut.

Es ist nicht wasserdicht

Und fährt auch manchmal nicht.

 

G

Gehorsam ist ein großes Wort.

Meistens heißt es noch: sofort.

Gern haben’s die Herrn.

Der Knecht hat’s nicht so gern.

 

L

Luise heulte immer gleich.

Der Gärtner grub einen kleinen Teich.

Da kamen alle Tränen hinein:

Ein Frosch schwamm drin
mit kühlem Bein.

 

M

Mariechen auf der Mauer stund

Sie hatte Angst vor einem Hund.

Der Hund hatte Angst vor der Marie

Weil sie immer so laut schrie.

 

P

Pfingsten

Sind die Geschenke am geringsten.

Während Geburtstag, Ostern und Weihnachten

Etwas einbrachten.

 

R

Reicher Mann und armer Mann

Standen da und sahn sich an.

Und der Arme sagte bleich:

Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.

 

S

Steff sitzt lang auf dem Abort

Denn er nimmt ein Buch nach dort.

Ist das Buch dann dick

Kommt er erst am nächsten Tag zurück.

 

X

Xanthippe sprach zu Sokrates:

„Du bist schon wieder blau?“

Er sprach: „Bist du auch sicher des?“

Er gilt noch heut als Philosoph

Und sie als böse Frau.

 

Z

Zwei Knaben stiegen auf die Leiter

Der obere war etwas gescheiter.

Der untere war etwas dumm.

Auf einmal fiel die Leiter um.

 

Kein Heft ohne Gedicht.
Aus: Bertolt Brecht: Ein Kinderbuch. Der Kinderbuchverlag, Berlin 1965, 5. Auflage 1981, S. 58 ff.
Ausgesucht hat ihre Lieblings­strophen Marie Sander.

Foto: ohneski, photocase.de

Schreib- Schriftsprache

Es geht um Literacy in diesem Heft. Ein Fachwort, bei dessen Nennung wir vorsichtshalber wissend nicken sollten: Kenn ich, fördere ich, engagier ich mich für! Später ist immer noch Zeit, zu ergooglen, was das Zauber­wort bedeutet.

Tun wir das, stößt uns erstens auf, dass das Wort im Deutschen vor allem im Zusammenhang mit „Kindergarten“ auftaucht. Zweitens irritiert, dass die Google-Fachleute schon im Erklärkasten dunkel raunen: „Der Begriff Literacy ist dabei sehr komplex.“ Drittens aber tröstet uns die Wiktionary-Definition: Literacy bedeutet neben „Alphabetisierung“ auch „Gebildetsein“ und „Belesenheit“. Na, prima! Weil wir uns eben so hübsch belesen haben, sind wir jetzt gebildet.

Bedeutet Lesen-Können tatsächlich Gebildetsein? Oder ist es wenigstens die Grundlage dafür? Das hieße ja, dass mündliche Bildung keine wäre.

Begriffe wie „Literacy“ sprechen für’s Gegenteil: Geschrieben wirken sie ausgesprochen schlau, ausgesprochen hingegen – „Litträssi“ – weniger imposant. Sagt einer: „Erklär das mal“, fängt das Stammeln an: „Heißt eben, dass die Kinder lesen, aber irgendwie nicht nur so, wie wir das denken, sondern noch viel mehr und anders, ähem, Litträssi eben.“

Älter als Litträssi ist das Wort „Schrift“. Es klingt so deutsch, dass schon die Nazis es einst anstelle der Begriffe „Literatur“ oder „Journalismus“ propagierten – etwa in Form von „Schrifttum“ oder „Schriftleiter“. Ziemlich sinnfrei freilich, geht doch das Wort „Schrift“ wie die anderen Begriffe auf lateinische Wurzeln zurück: „Scribere“ heißt schreiben, und es hatte gute Gründe, dass die Germanen vorm Auftauchen der Römer kein Wort für das Schreiben benötigten. Als das Wort dann in die Sprache dieser Ur-Deutschen einging, beschränkte es sich interessanterweise zunächst auf seine Zweitbedeutung im Sinne von „etwas bestimmen“, siehe auch: „Vorschrift“. Erst später wurde es im Sinne von „Buchstaben schreiben“ wichtig. Kann sein, dass so etwas eine Kultur prägt: Schreiben war zuallererst dafür da, Vorschriften zu verfassen.

Eine besonders wichtige Vorschrift war ehedem die „Heilige Schrift“, die die meisten Religionen kennen. Typisch ist, dass der jeweilige Schreiber zumindest auf die Autorenrechte verzichtete – wurden diese Schriften doch von Göttern diktiert, die zwar allmächtig waren, aber ohne Menschenhilfe nichts Schriftliches zuwege brachten. „Im Anfang war das Wort“, hieß es demzufolge, und noch lange wurde die mündliche Sprache dem Schriftlichen vorgezogen. Selbst Bibel-Übersetzer Luther sah Drucksachen kritisch: „Es ist ein großer Unterschied, etwas mit lebendiger Stimme oder mit toter Schrift an Tag zu bringen.“

Abschrift, Beschreibung, Computerschrift, Druckschrift, Einschreiben, Habilitationsschrift, Inschrift, Mitschrift, Rückschreiben, Umschreibung, Verschriftlichung, Zeitschrift und Zuschrift beweisen, dass sich die Schrift in unserer Kultur an die Spitze kämpfte. Schönstes Schreib-Wort – weil herrlich tautologisch – ist die „Schreib-Schrift“, die sich stets vernachlässigt fühlende große Schwester der „Druckschrift“.

Egal, denn die Digitalisierung veränderte alles: „Druckschrift“ besagt, dass die Schrift gedruckt wird, was weder für E-Mails („Aus Umweltschutzgründen bitte nicht ausdrucken“) noch WhatsApp- und SMS-Buchstaben gilt. Von den Emojis ganz abgesehen.

Wie wäre es denn mit Tippschrift? Und was ist mit der Schrift, wenn sie per Sprachsteuerung in ein Gerät eingegeben wird: Sprechschrift? Braucht man, um sich diese Fähigkeit anzueignen, eigentlich einen Sprechschriftspracherwerb?

Vielleicht wird wirklich alles besser, wenn Schrift nicht mehr getippt und geschrieben, sondern mittels Sprechen eingegeben wird – und gesprochene Sprache wie Schriftsprache eins werden. Wir Wortklauber können uns freuen: Statt Vorschriften kriegen wir vorgesagt, und statt abzuschreiben, sprechen wir uns lieber ab. Statt etwas nur zu beschreiben, besprechen wir es. Aus der Rechtschreibung, das mag irritieren, wird Rechtsprechung. Erlesen wird kaum noch was, sondern durch Sprachausgabe erhört. Die Belesenheit, von der anfangs die Rede war, muss vielleicht dem Hörensagen weichen. Wer weiß?

Wahrscheinlich steht der jungen Litträssi die spannendste Zeit noch bevor.

Foto: EzraPortent, photocase.de

17 Fragen, die man sich mal stellen kann

Wann schaukelten Sie das letzte Mal so hoch, dass Ihnen schlecht wurde?

Würden Sie die Konflikte mit Eltern als Gesellschaftsspiel bezeichnen?

Haben Sie schon mal verspielt?

Wie gern wären Sie noch mal Kind?

Wie viel Spiel verträgt Pädagogik?

Wie oft haben Sie schon am Elternabend gespielt?

Wer definiert in Ihrer Bildungseinrichtung, wann gespielt wird?

Wie sähen eine pädagogische Barbie und ein pädagogischer Ken aus?

Lassen Sie Kinder auch mal nur aus Spaß spielen?

Wäre es nicht besser, einen Spielplan statt einem Lehrplan zu entwickeln?

Arbeiten Sie noch, oder spielen Sie schon?

Wie oft verwechseln Sie Spiel und Arbeit?

Wie schwer ist es, leichtes Spiel zu haben?

Hat Spielen wirklich Sinn?

Wie viele Ausreden haben Sie, um nicht mitspielen zu müssen?

Worin liegt der Nachteil von Spiel?

Was ist schöner – arbeiten oder spielen?