Konsequenz

Warum sind wir, wie wir sind? Und warum stoßen wir damit nicht nur auf Gegenliebe? Erinnerungen an missliche Situationen, Erkenntnisse über Verhaltensweisen, Erfahrungen mit Lösungsmöglichkeiten und Umsetzungstipps – Aline Kramer-Pleßke, Supervisorin und Coach, möchte dazu beitragen, dass wir unsere Potenziale entdecken, unsere Ressourcen stärken, emotionale Entlastung finden und souveräner handeln können Weiter lesen…

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Bestätigen Ausnahmen die Regel?

„Kein Bier vor vier“, sagt Otto beim Frühstück und setzt sogleich das Glas an, denn: Ausnahmen bestätigen die Regel. Der Satz mit der Ausnahme von der Regel gehört zweifelsohne zu den universell einsetzbaren Sprichwörtern, aber wie viel Wahrheit liegt in ihm? Und worauf bezieht er sich bloß? Weiter lesen

Das ist so kindisch!

„Wann wirst du endlich groß? Das ist sooo kindisch! Du bist nun wirklich zu alt für so was … Du brauchst mir gar nicht zu widersprechen! Du hast noch keine Erfahrung. Dafür bist du noch zu klein.“ So spricht der Adultismus. Daniela Stegemann deckt Widersprüche auf und wirft einen adultismuskritischen Blick auf Regeln. Weiter lesen…

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Unser Denken und die Rolle der Regeln

Prof. Dr. Frauke Hildebrandt setzt sich mit Thesen Michael Tomasellos auseinander, die ein Bild davon vermitteln, wie sich Kinder in der frühen Kindheit emotional, sozial und kognitiv entwickeln und welche Rolle Regeln dabei spielen. Weiter lesen…

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Aggression ein Tabu?

Jesper Juul spricht von der „Gewalt der Freundlichkeit und Korrektheit“. Rebecca Hinzmann fühlte sich ertappt, setzt sich in diesem Beitrag mit dem Sinn aggressiver Gefühle auseinander und plädiert für den lernenden Umgang mit aggressiven Emotionen. Weiter lesen…

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Ordnung halten

 

Kinderbuch Chaos im KInderzimmer

Chaos herrscht in Oles Kinderzimmer. Aber Papa Bär lässt sich von Oles Behauptung, das seien die wilden Affen gewesen, nicht beeindrucken. Und der Hinweis, dass die Dinos ihren Urwald auch nicht aufräumen, zieht ebenso wenig. Papa Bär erklärt dem Sohn, wie schrecklich es wäre, wenn die Bilder und Buchstaben in allem Gedruckten genauso wirr verstreut wären wie die Sachen in Oles Zimmer. Das überzeugt Ole nicht, und er entwirft einen symmetrisch geordneten Sternenhimmel. Auch schrecklich. Wenn Opa sagt, Ordnung sei das halbe Leben, kontert Ole: „Dann muss die andere Hälfte Unordnung sein.“
Zwei Cartoonisten haben eine witzige Geschichte zu diesem Alltagsthema geschrieben und sie anregend illustriert. Die Lösung des Konflikts: Papa hilft beim Aufräumen.

Wild und glücklich

 

Kinderbuch: Wild

In Wilds nördlichem Wald, in dem es Bären und Flüsse gibt, werden die Regeln komplett in Frage gestellt. Wild ist glücklich bis zu dem Tag, an
dem neue „Tiere“ in den Wald kommen und sie im Auto mitnehmen … Emily Hughes hat diese Geschichte mit großer Freude am Wildsein ins
Bild gesetzt. Schon auf dem Titel strahlt das wilde Mädchen, Blumen und Gräser im Haar, den Betrachter an. Und anders als sonst in Bilder- und Kinderbüchern üblich, wird die Wilde nicht gezähmt. Im Gegenteil: Sie führt Hund und Katze zu ihren Ursprüngen zurück. Das Buch erinnert zwar an Sendaks „Wo die wilden Kerle wohnen“, doch hier geht es nicht um ein Kind, das Wildheit in seinen Fantasien auslebt, sondern um ein Mädchen, das in der Wildnis zu
Hause ist. Man kann darüber philosophieren – auch mit Kindern.

Brav sein

 

Kinderbuch Oh nein Paul

„Oh nein, Paul!“ sagt die Stimme des Erzählers, weil Paul wieder genau das getan hat, was er nicht tun soll. Er soll nämlich brav sein, also alle Regeln befolgen, die Michi aufgestellt hat. Dazu gehört, dass er die Katze nicht jagen und die Erde nicht aus dem Blumenbeet buddeln soll, obwohl er das schrecklich gern tut. Brav zu sein gelingt ihm einfach nicht. Denn Paul ist ein Hund. Er muss brav sein, wenn er mit den Menschen lebt. Wäre er ein Wildhund in einer
Meute, würde er nach anderen Regeln leben … In einfachen Formen, mit wenig Text und so komisch wie überzeugend stellt Chris Haughton das Spannungsfeld des Konflikts zwischen den Bedürfnissen Pauls und den Regeln dar, denen er unterworfen ist.

wamiki-Tipp: Haughton, Ch.: Oh nein, Paul! Aus dem Englischen von Stephanie Menge. Sauerländer 2012, 36 Seiten, 14,99 Euro, ab 3 Jahren

 

Regeln auf allen Wegen

Ohne Regeln kommt kein Mensch aus. Nachdem du mit regelgerechter Schädellage auf die Welt gekommen bist, erwartet dich im Regelfall ein geregelter Tagesablauf – vielleicht mit regelmäßiger Brustmahlzeit.

Bald schon fährst du im nach Normen und Regeln gebauten Kinderwagen über Pflaster mit Regelquerschnitt. Auf der Regelschule lernst du die Regelfunktion, diverse unregelmäßige Verben und die Rechtschreibregeln kennen. Im Sportunterricht lernst du Spielregeln für verschiedene Ballspiele, wenn du nicht gerade nach Einsetzen der Regel mit bedauerlichen Regelschmerzen zu Hause bleibst. Steht nach der Schulzeit ein Studium an: Besser, du absolvierst es in der Regelstudienzeit, um den BAFöG-Regelsatz zu erhalten. Nimmst du irgendwann eine schöne Tätigkeit mit der Regelarbeitszeit von 38,5 Stunden auf, dürften es laut Faustregel noch etwa 40 Jahre dauern, bis du die Regelaltersrente einstreichst. Wahrscheinlich wohnst du dann – Höhepunkt deines geregelten Lebens – schon lange in einem Reihenhaus mit Regeldachneigung.

Vielleicht möchtest du aber lieber zu den Menschen gehören, die die Regeln bestimmen – in der Politik oder im Top-Unternehmen. Pass auf, dass du nicht in der Regelinsolvenz landest oder bei Verstößen gegen die Spielregeln – im Bankenwesen war kürzlich häufig davon die Rede – ertappt wirst, denn auf die Regelverjährung wartet man bei einigen Straftaten lange.

Himmel mit Blumen

Du hast keine Lust auf eine regelmäßige Beschäftigung? Kriegst das einfach nicht geregelt? Weist du den Hartz-4-Regelbedarf nach, wird dir vielleicht der Regelhöchstsatz gezahlt, einschließlich des Regeltarifs deiner Krankenkasse. Aber nicht lange. Dir egal – du pfeifst sowieso auf jede Benimm-, Anstands-, Verkehrs- und Grundregel? Sei gewarnt: Jemand wie du landet bisweilen im Maßregelvollzug!

Ob mit Regelmaß oder in Regellosigkeit gelebt: Jedes Leben geht mal zu Ende. Vielleicht blühen dir noch einige Jahre mit Regelsatz Pflegestufe 2, bevor sich bei der Bestattung die Frage stellt: Nach abendländischer (mit Sarg) oder islamischer Regel (ohne)? Wie dem auch sei – schließlich stehst du vor einem Rauschebart, der dich streng fragt: „Hast du auch nach meinen Regeln gelebt?“

Woher kommt das Wort „Regel“? Regula sagten die Römer zur Richtschnur – nicht der moralischen, sondern der, die dem Maurer zeigt, ob die Wand gerade ist. Die frühen Christen übertrugen die Bedeutung, als sie beschlossen, nicht allein weltlichen Gesetzen zu gehorchen, sondern „inneren Regeln“ zu folgen – besonders
im Kloster mit seinen strengen Ordensregeln.
Nach wie vor sind Regeln keine vorgegebenen Vorschriften, sondern selbst gefundene Vereinbarungen, die sich negativ („Das lassen wir!“) oder positiv („Dieses Verhalten wollen wir einüben!“) auswirken können. Verkehrsregeln nützen genauso wenig wie Schulregeln, wenn sie nicht gemeinsam diskutiert, beschlossen und eingehalten werden. So ist das auch mit den Regeln, „die Kinder brauchen“. Oder waren eigentlich Grenzen gemeint?