Neue Perspektiven

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„Mir nach!“ ruft Leon. Max und Henri folgen ihm vorsichtig, denn sie wissen zwar, dass sie aufpassen müssen, würden aber auch gern erster sein. Doch all diese Ampeln und Lastwagen… Zum Glück fällt Max jedes Mal eine Geschichte ein.

Als Leon merkt, was Max zu erzählen hat, will er auch zuhören. Nun laufen sie Hand in Hand. Schließlich landen sie auf einem Kinder-Geburtstagsfest, und der Betrachter erfährt, warum Max die ganze Zeit ein Päckchen unter dem Arm trug.

Weder Zeit noch Räume „stimmen“ in dieser Geschichte, aber Orte und Landschaften lassen vermuten, dass die drei schon lange unterwegs sind – eine Reise um die halbe Welt, in der sich die Perspektive immer mal ändert. So kommt jeder zu seinem Recht, und deshalb können Leon, Max und Henri ihr Zusammensein ebenso genießen wie den stetigen Wechsel von Ausblick und Einblick.

Dieses Buch ist ein weiterer Beleg für die Poesie des Autorenpaars, das es versteht, in wenigen Szenen Freundschaft und Achtsamkeit lebendig werden zu lassen.

Gabriela Wenke

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