Perspektivwechsel. Bilderbuch

Medien HerrSchnuffels

David Wiesners „Herr Schnuffels“ ist in mehr als einer Hinsicht genial und bekam 2015 den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch. Erzählt wird die Geschichte der Landung Außerirdischer, für die ein modernes Wohnzimmer riesig ist. Sie verbünden sich mit den Ameisen und Marienkäfern, die hinter der Heizung leben, und verständigen sich mit ihnen wie vorzeitliche Höhlenbewohner mittels Wandgemälden. Die Geschichte spielt – fast ohne Worte – mit Sprache und Schrift: die der Außerirdischen, der Ameisen und der Marienkäfer. Sie spielt aber auch mit Räumen und Perspektiven.

Offensichtlich kommen die Außerirdischen aus einer Welt, deren Bewohner klein wie Insekten sind. In ihrem Raumschiff führen sie alles mit, was sie brauchen, und sind in der Lage, den größten bekannten Raum, den Weltraum, zu bereisen. Am intelligentesten scheinen jedoch die kleinen grünen Männchen in einem Miniweltraumfahrzeug zu sein, denn sie stellen den Kontakt zu den Ameisen und Marienkäfern her: Kommunikation ist möglich, und Welten treffen aufeinander, ohne dass Menschen es bemerken.

 

Räume in China. Bilderbücher

Medien OmatrinktimHimmelTee

„Oma trinkt im Himmel Tee“ ist eine Geschichte vom Abschied, geschrieben von der taiwanesischen Autorin Fang Suzhen. Die Bilder von Sonja Danowski lassen darauf schließen: Die Illustratorin kennt sich mit chinesischen Verhältnissen, mit den Innenräumen im Dorf der Großmutter und in der Wohnung von Mutter und Kind so gut aus, dass sie dem Betrachter Einblicke gewähren kann.

Ähnlich realistisch wirken die Straßenzüge und Wohnräume in einer rotchinesischen Stadt zur Zeit vor und während der Kultur-Revolution, die der chinesische Illustrator und Autor Chen Jianghong für das Buch „An Großvaters Hand – Meine Kindheit in China“ entwarf. Er zeigt das Leben dreier Generationen in einer Ein-Raum-Wohnung, die sich beim Ausbruch der Kulturrevolution von traditionellen Gegenständen trennen müssen. Ein in Wort und Bild faszinierendes Buch vom Überleben historischer Alltagskulturen in modernen Zeiten.

 

Vom langsamen Ankommen in der Moderne

Vor Jahrzehnten hielt Professor Halbey, der damalige Direktor des Gutenbergmuseums in Mainz, ein Liebhaber und Kenner von Bilderbüchern und Lyrik für Kinder, in seinem Museum vor Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlegern einen Vortrag darüber, das niedliche Häuser und Räume in Bilderbüchern vorherrschen. Weiter lesen

Wer bestimmt, was Kinder bestimmen dürfen?

Ein Elternabend zum Thema „Partizipation“ Weiter lesen…

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Wo genau beginnt dein Leben?

Es verlässt erst den Sack des Vaters (das findet der Vater gut, die Mutter auch, die zu dem Zeitpunkt noch Mann und Frau sind). Dann verlässt das Kind den Bauch der Mutter (auch gut). Dann übt es robben, laufen, Treppen steigen und fliegen. Es verlässt die Wohnung (mal sehen, wie das ist). Zu früh? Zu…

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Der, die oder das Tetra Pak®

Teuer muss nicht sein, aber kreativ! Michael Fink wandert durch die Billigläden und inspiziert Sonderangebote, um nach Dingen zu suchen, die kaum etwas kosten, aber Kinder anregen, so richtig süße, kleine Forscher oder Künstler zu werden.   Deutlich unter einem Euro liegt der Verkaufspreis dieses 1-Euro-Bastelproduktes mit Inhalt: Das Tetra Pak®. Anders als das Pack schlägt…

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Der Gänsestall als Lernwerkstatt

Ein neuer Raum kann uns neue Impulse geben und ist immer auch ein Beginn. Ein leerer Raum gibt uns das Gefühl, uns frei entfalten zu können. Alles scheint möglich zu sein, alles ist offen. Wir betrachten die Dinge, die wir hineinstellen, ganz genau, überlegen, ob wir sie wirklich brauchen und welchen Zweck der Raum eigentlich erfüllen soll.

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Volk ohne Raumkonzept? Nicht mit uns!

Wir sind Pädagogen. Weil wir das sind, denken wir pädagogisch. Das geht so: Bei allem, was wir denken, denken wir zusätzlich noch über etwas Anderes nach. Über die Kinder, die Eltern, die Lernziele, die Werte, die Zukunft, die Gegenwart. Und dabei planen wir Handlungen, so durchdacht, wie niemand anders das kann. Auch in Bezug auf Raum tun wir das. Wenn andere Leute darüber schmunzeln – bitte sehr. Sie haben die Möbel – wir haben das Raumkonzept! Übrigens gibt es nicht nur eins. Es folgt ein Überblick über die wichtigsten Raum-Konzepte deutscher Kindereinrichtungen.

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Juchheißa, bei Regen und Wind!

Trudering, ein Stadtteil am Rande Münchens, war vor langer Zeit ein Dorf, das in den Wald hineinwuchs. Noch heute erkennt man das, obwohl zahlreiche Wohngebiete sich in diesem Stadtteil ausbreiten: Einfamilienhäuser mit Gärten und moderne Wohnblocks nebst Einkaufzentren, Schulen, Kindergärten und Spielplätzen. Heute wirkt Trudering weder städtisch noch ländlich und lässt Raum zum Atmen. Der Blick aus vielen Fenstern fällt nicht gleich auf die nächsten Mauern, sondern geht ins Weite. Das macht neugierig.

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17 FRAGEN, die man sich einfach mal stellen muss

Wenn Sie einem Außerirdischen den Begriff Wasser erklären sollten – wie würden Sie das tun?

 

Wie sehr bedrückt es Sie, dass Sie überwiegend aus Wasser bestehen und somit im Prinzip überflüssig sind?

 

Wie oft denken Sie beim Wasserlassen daran, wie viele Prozente Ihrer Körperflüssigkeit Sie jetzt gerade verlieren?

Beschreiben Sie in drei Worten die Vorteile und Nachteile von Wasser?

 

Woran denken Sie, wenn Sie jetzt nicht an das Thema „Wasser“ denken?

Wen würden Sie gern mal mit einer Wasserpistole erschießen?

Wie viel Wasser haben Sie in Ihrem Leben bereits verbraucht? Schätzen Sie mal…

Da Sie aus bis zu 70 Prozent Wasser bestehen – wie würden Sie sich einfärben, wenn das möglich wäre?

Wenn Sie ein neues Mineralwasser erfinden könnten – wie würde es schmecken?

 

Empfinden Sie es manchmal als Belastung, dass wir trinken müssen, um zu überleben?

Denken Sie gerade über Wasser nach oder essen Sie schon?

Wie viele Tage würden Sie auf Ihre Körperhygiene verzichten, wenn für jeden Tag Ihres Verzichts ein Kind in Afrika sauberes Trinkwasser hätte?

Was würden Sie als angenehmer empfinden – kein Wasser mehr zu trinken oder kein Wasser mehr zu lassen?

 

Wenn das Leben eine Wasserrutsche wäre, wo wären Sie gerade?

Denken Sie, dass Wassertreten weh tut?

 

Wenn Sie mit Ihrem Vorgesetzten in einem Whirlpool säßen, worüber würden Sie sprechen?

Darf der Kriegsdienstverweigerer Ihrer Kita mit Wasserbomben spielen?

 

19 FRAGEN, die man sich einfach mal stellen muss

 

Wie werden wir in 20 Jahren über Inklusion denken?

 

Was ist „normal“ für Sie, und wie „normal“ sind Sie?

 

Wie überlegen fühlen Sie sich Menschen mit Behinderung?

 

Wie hat die Sprachregelung, nicht mehr „Behinderter“, sondern „Mensch mit Behinderung“ zu sagen, Ihre Haltung verändert?

 

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig behindert gefühlt?

 

Wie oft haben Sie beim Thema „Inklusion“ schon genickt, obwohl Sie eigentlich den Kopf schütteln wollten?

 

Macht Pädagogik wirklich Spaß, oder ist es nur eine moderne Form von Machtmissbrauch?

 

Wie gern wären Sie in Ihre Einrichtung inkludiert?

 

Wenn Sie eine Behinderung hätten – wie gut fänden Sie Ihre Haltung zum Thema „Inklusion“?

 

Sind Ihnen Menschen mit oder ohne Behinderung sympathischer?

Wer hat Ihnen jemals gesagt, dass Sie normal sind?

 

Welcher Satz müsste in einem Handbuch „Inklusion“ auf jeden Fall stehen?

 

Haben Sie schon mal einen Menschen mit Behinderung gefragt, was er von Inklusion hält?

 

Gibt es Menschen, die Sie wegen ihrer Behinderung beneiden?

 

Nennen Sie drei Vorteile von Inklusion für „normale“ Menschen?

 

Wie zugehörig fühlen Sie sich in Ihrer Einrichtung, Familie, Gemeinde, Sportgruppe?

 

Wann haben Sie sich ausgegrenzt gefühlt, und wie war das für Sie?

 

Wünschen Sie sich mehr Barrierefreiheit in Ihrem Leben?

 

Wie begründen Sie, dass Normal-Sein auch ein Menschenrecht ist?