Das werde ich dir büßen!

Fotos und Text: Eva von Schirach

 

Im Garten der Kindheit gibt es nur dich und mich. Die Stadt wurde weggesprengt von einem Meteoriten. Ein Riese hat die Menschen aus den Trümmern gerissen und ins All geschleudert. Du bringst mir einen Hasen mit. Weil wir Tiere mögen. Ganze Wildschweine werden von uns verschlungen. Wir sind beide stark. Im Garten der Kindheit ist es total gerecht. Wenn du dich an keine Regeln hältst, dann halte ich mich auch an keine.
Im Garten der Kindheit gibt es nur dich und mich. Komm. Bleib.
Hau rein.

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Mehr Sprache in Bild und Wort von Eva von Schirach auf: http://itsayorki.de/

 

 

WWWAS

Über 70 Kinderfragen zum Internet wurden für das neue Buch von Jan von Holleben „WWWAS? Alles, was du schon immer übers Internet wissen wolltest“ in Kooperation mit der Website seitenstark.de zusammengestellt und von den Autorinnen Jane Baer-Krause und Kristine Kretschmer beantwortet. Jan von Holleben hat die Fragen der Kinder in Bilder übersetzt. Sie machen das…

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Was mit Auszeichnung – Yeah!

Der ADC – Art Directors Club für Deutschland – hat das wamiki-Design als eines der besten des Jahres 2015 ausgezeichnet.

In der Kategorie „Bester Jahrgang Magazin“ erhielten zudem die Magazine der Süddeutschen Zeitung und der ZEIT die begehrten ADC-Preise. Yeah!
Wir freuen uns mit Christian, Mona und Evi von „Anschlaege.de“, die Design, Layout und Wortmarke entwickelten und zur Serienreife führten. Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Jahr voller wamiki-Magazine und erinnern uns gern an die gemeinsamen Entwicklungsworkshops im September 2014.

 

  

 

Christian: „Wir haben nach einer visuellen Sprache gesucht, die ungewöhnlich erscheint, aber trotzdem hohe Qualität in sich birgt, die gleichzeitig robust und auf alle anderen Formate skalierbar ist. So kamen wir zu einem sehr ruhigen Raster mit kreativ springenden Bildern. Das Magazin sollte eher subtil wirken, als durch branchenübliche kindlich bunte Highlights.“

Christian
Mona
Evi

 

 

 

 

 

Portrait von Donna Stevens

Drei Fragen an Donna Stevens

Die Portraits der australischen Fotografin Donna Stevens zeigen Kinder beim Fernsehen, mit entgleisten Gesichtszügen und entrücktem Blick – ein Ausflug in die widersprüchlichen Seiten der genüsslichen Beziehung zwischen Mensch und moderner Technik.

Wie entstand die Idee, Kinder vor dem Fernseher zu portraitieren?

Wir sind im Winter von Australien nach New York gezogen. Das war für uns eine extreme klimatische Veränderung! Deshalb verbrachten wir einen großen Teil der Zeit in unserer Unterkunft. Da wir in den ersten Wochen kaum Spielzeug hatten sah unser Sohn Netflix. Sehr schnell war er ziemlich besessen davon. Die Idee, Kinder vor dem Fernseher zu porträtieren, war geboren.

Welche Sendungen gucken die Kinder ?

Jedes Kind hat sich seine eigene Sendung ausgesucht auf Netflix. Die meisten sehen Zeichentrickfilme.

Was sind Deine persönlichen Fernseh-Erfahrungen?

Ich habe Fernsehen geliebt! Wir standen morgens um 5.00 Uhr auf, um Musikvideos und Zeichentrickfilme zu sehen. Ich habe als Kind sehr viel Sport getrieben und war viel draußen, wir lebten auf dem Land. In New York haben wir keinen Fernseher, wir nutzen jetzt Laptops und Ipads. Es ist eine tägliche Herausforderung für mich, die Zeit meines Sohns vor den Bildschirmen zu begrenzen.

Die Fotos von Donna Stevens sind in unserem neuen Heft 2/2016 „Genuss“ zu sehen. Wer gerade in New York ist, kann sie auch im Original besichtigen – bei der Gruppenausstellung WHAT WE DO IS [SECRET] mit Donna Stevens.

WHAT WE DO IS [SECRET]
168 Bowery, New York, NY 10012.
Eröffnung:14. Mai, 19:00 – 1:00 Uhr.
RSVP: unfollowcollective.com
#whatwedoissecret

17 FRAGEN, die man sich einfach mal stellen muss

Wenn Sie einem Außerirdischen den Begriff Wasser erklären sollten – wie würden Sie das tun?

 

Wie sehr bedrückt es Sie, dass Sie überwiegend aus Wasser bestehen und somit im Prinzip überflüssig sind?

 

Wie oft denken Sie beim Wasserlassen daran, wie viele Prozente Ihrer Körperflüssigkeit Sie jetzt gerade verlieren?

Beschreiben Sie in drei Worten die Vorteile und Nachteile von Wasser?

 

Woran denken Sie, wenn Sie jetzt nicht an das Thema „Wasser“ denken?

Wen würden Sie gern mal mit einer Wasserpistole erschießen?

Wie viel Wasser haben Sie in Ihrem Leben bereits verbraucht? Schätzen Sie mal…

Da Sie aus bis zu 70 Prozent Wasser bestehen – wie würden Sie sich einfärben, wenn das möglich wäre?

Wenn Sie ein neues Mineralwasser erfinden könnten – wie würde es schmecken?

 

Empfinden Sie es manchmal als Belastung, dass wir trinken müssen, um zu überleben?

Denken Sie gerade über Wasser nach oder essen Sie schon?

Wie viele Tage würden Sie auf Ihre Körperhygiene verzichten, wenn für jeden Tag Ihres Verzichts ein Kind in Afrika sauberes Trinkwasser hätte?

Was würden Sie als angenehmer empfinden – kein Wasser mehr zu trinken oder kein Wasser mehr zu lassen?

 

Wenn das Leben eine Wasserrutsche wäre, wo wären Sie gerade?

Denken Sie, dass Wassertreten weh tut?

 

Wenn Sie mit Ihrem Vorgesetzten in einem Whirlpool säßen, worüber würden Sie sprechen?

Darf der Kriegsdienstverweigerer Ihrer Kita mit Wasserbomben spielen?

 

19 FRAGEN, die man sich einfach mal stellen muss

 

Wie werden wir in 20 Jahren über Inklusion denken?

 

Was ist „normal“ für Sie, und wie „normal“ sind Sie?

 

Wie überlegen fühlen Sie sich Menschen mit Behinderung?

 

Wie hat die Sprachregelung, nicht mehr „Behinderter“, sondern „Mensch mit Behinderung“ zu sagen, Ihre Haltung verändert?

 

Wann haben Sie sich das letzte Mal so richtig behindert gefühlt?

 

Wie oft haben Sie beim Thema „Inklusion“ schon genickt, obwohl Sie eigentlich den Kopf schütteln wollten?

 

Macht Pädagogik wirklich Spaß, oder ist es nur eine moderne Form von Machtmissbrauch?

 

Wie gern wären Sie in Ihre Einrichtung inkludiert?

 

Wenn Sie eine Behinderung hätten – wie gut fänden Sie Ihre Haltung zum Thema „Inklusion“?

 

Sind Ihnen Menschen mit oder ohne Behinderung sympathischer?

Wer hat Ihnen jemals gesagt, dass Sie normal sind?

 

Welcher Satz müsste in einem Handbuch „Inklusion“ auf jeden Fall stehen?

 

Haben Sie schon mal einen Menschen mit Behinderung gefragt, was er von Inklusion hält?

 

Gibt es Menschen, die Sie wegen ihrer Behinderung beneiden?

 

Nennen Sie drei Vorteile von Inklusion für „normale“ Menschen?

 

Wie zugehörig fühlen Sie sich in Ihrer Einrichtung, Familie, Gemeinde, Sportgruppe?

 

Wann haben Sie sich ausgegrenzt gefühlt, und wie war das für Sie?

 

Wünschen Sie sich mehr Barrierefreiheit in Ihrem Leben?

 

Wie begründen Sie, dass Normal-Sein auch ein Menschenrecht ist?

 

18 FRAGEN, die man sich einfach mal stellen muss

Angenommen, du könntest wie ein Chemiker eine neue Farbe kreieren – wie sähe sie aus?

Wenn du eine Farbe wärst – welche wäre es?

Gibt es einen farblichen Schwerpunkt in deinem Leben?

Angenommen, du würdest dich bemalen – welche Farbe würdest du wählen?

Nenne drei pädagogische Situationen, in denen du rot siehst.

Beschreibe in Stichworten die Vor- und Nachteile der Farbe Rot.

Welche Farbe gibt dir Sicherheit?

Was siehst du, wenn du versuchst, nicht an die Farbe Rot zu denken?

Gibt es eine Farbe, die du in deinem Leben bisher vermisst hast?

An welche Farbe würdest du jetzt nicht gern denken?

Welche Farbe symbolisiert deine pädagogische Haltung am besten?

Welche Farbe gibt es überhaupt nicht?

Wenn du eine Farbe verbieten könntest – welche wäre das?

Nimmst du Farben auch körperlich wahr?

Welche Farbe fällt dir ein, wenn du an deine Vorgesetzten denkst?
Empfindest du es als Belastung, so viele Farben sehen zu können?

Gibt es Farben, an die du bewusst nicht denkst?

Wenn du deine Kollegin mit Farbbeuteln bewerfen dürftest – welche Farben würdest du nehmen?

Wie oft verwechselst du eine Farbe mit einer Emotion?

Angenommen es gäbe keine Farben – wäre das Leben dann bunter?

Tätärätääää! Ein Jahr Was mit Kindern!

Juhu! Prosecco für Alle! Wir feiern ein Jahr Was mit Kindern – kurz: wamiki!

Wir haben viel vor für die nächsten Monate – unsere ersten Buchreihen gehen in die Produktion, die Ausstellungen reisen nach Hannover, Dreieich, München, Stuttgart … Die Krimis erscheinen demnächst als Hörbücher, wir haben eine neue Podcastreihe aufgenommen, diskutieren wild über unsere nächsten Heftthemen und Bildstrecken, planen eine große Feedback-Runde mit euch.

Und unser Programmheft ist auch endlich fertig – ihr könnt es demnächst hier runterladen.

 

prost

 

Glückwünsche, Geschenke, Geldsendungen bitte an die bekannten Adressen! UND: Abonniert! Uns gefallen die neuen wamiki-Hefte immer besser! 😉

Immer noch zu wenig Personal in deutschen Kitas!

Die Betreuungsverhältnisse in den Kitas haben sich zwar innerhalb der vergangenen zwei Jahre in fast jedem Bundesland verbessert, so der aktuelle „Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme“, dennoch sind sie und damit die pädagogische Qualität und die Arbeitsbedingungen der Erzieher_innen noch immer unzureichend, noch immer ist zu wenig Personal in deutschen Kitas.

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Pädophilie, Missbrauch und die Kultur des Schweigens

Wer Was mit mit Kindern auf Facebook oder Twitter folgt, hat ihn vielleicht schon gelesen, den Artikel von Jürgen Zimmer, emeritierter Professor und weltläufiger Erziehungswissenschaftler, den er für wamiki #3/2015 geschrieben hat.

Es ist der dritte Artikel aus unserem aktuellen Magazin, von denen immer jeweils drei kostenfrei auf unserer Webseite zu lesen sind. *

Und es ist ein Artikel, den wir für wichtig erachten in der Debatte um die Odenwaldschule und ihre lange Missbrauchsgeschichte, weil er nicht nur die Symptome betrachtet, sondern sich mit Pädophilie und Kindesmissbrauch als individuellem und gesellschaftlichem Phänomen auseinandersetzt.

 

Und hier geht es zum Artikel: Nah, nein, vielleicht

Wer mehr über den Autor erfahren möchte: Das ist seine Webseite mit vielen Informationen, Filmen, Hörfunkbeiträgen u.a.

Und hier gehts zur School for Life, ein  2003 in Chiang Mai/Thailand von Jürgen Zimmer mitgegründetes Projekt, das Kinder aus extrem schwierigen, risikoreichen und armen Verhältnissen fördert und das ihm ganz besonders am Herzen liegt.

 

Prof.Dr. Jürgen Zimmer

Hier noch eine kurze Biografie:

Geboren 1938 in Bielefeld. Abitur in der Schule Schloss Salem. Studium der Psychologie, Pädagogik und Jura in Hamburg, Freiburg und München. Diplom in Psychologie, Promotion über ein Thema der Vergleichenden Erziehungswissenschaft.

Von 1965 an wissenschaftlicher Mitarbeiter im Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin. Ab 1971 Leiter des Arbeitsbereichs Vorschulerziehung im Deutschen Jugendinstitut.

Ab 1978 wissenschaftlicher Rat und Professor an der Universität Münster, ab 1980 ordentlicher Professor für Erziehungswissenschaft an der Freien Universität Berlin. 1980 Gründung des Instituts für Interkulturelle Erziehung und Bildung. 1996 Gründung der Internationalen Akademie für innovative Pädagogik, Psychologie und Ökonomie an der Freien Universität Berlin (INA gGmbH); seit 2006 Präsident der INA mit inzwischen 14 Instituten bzw. Arbeitsbereichen.

Seit Ende der siebziger Jahre verstärkt Bildungsberatung und Projektentwicklungen in Lateinamerika (Mexiko, Nicaragua, Costa Rica, Kolumbien, Chile, Brasilien, Uruguay, Argentinien), Afrika (Ghana, Nigeria, Kenia) und Asien (Philippinen, Indonesien, China, Hong Kong, Korea (Süd), Japan, Malaysia, Thailand); Gastprofessur an der Universität von São Paulo, Brasilien.

In Thailand Mitbegründer der School for Life in Chiang Mai 2003 (www.school-for-life.org).

 

* (Für den Rest der Zeitschrift wird es ab August eine sogenannte Paywall geben, über die Artikel gegen einen Obolus zu lesen, zu speichern und auch zu drucken bzw. zu versenden sind. Dazu aber dann mehr, wenn es soweit ist.)