Auf dem Weg

Bilderbuch

Die sparsam-pointierte, seitenüberspannende Dichtung von Heinz Janisch nimmt uns mit auf die abenteuerliche Reise einer Maus. Helga Banschs großflächige, farblich fein abgestimmte Illustrationen mit ihren wunderbaren bunten Zeichnungen in allen Farben und den in diese hineingesetzten figürlichen Collagen entfalten dazu eine faszinierende, zauberhaft verfremdete Welt. Schon auf der Titelei ist die Maus über die Zeichnung einer Wegbeschreibung gebeugt. Unterwegs begegnet sie neben Tieren, Insekten, Pilzen und Pflanzen auch einem Kind, das ihr nach einem Fahrradunfall die Pfote verbindet. Nach dem Monsterberg auf der Seite davor wird es als Zauberzwerg tituliert.

Auch weitere Wortschöpfungen wie Nebelriese nach Urwaldwiese, Blumensturm nach Katzenturm reimen sich über die Seiten hinweg und machen damit ein Angebot, selbst reimend und fabulierend den Fortgang zu antizipieren. Überraschend kommt die Maus am Ende mittels Luftballons bei einem Huhn an, das sie offenbar erwartet hat. Gegenstände, die die Maus unterwegs aufgesammelt hat, fordern im Schlussbild zum Zurückblättern und Suchen im Buch auf. Das ist einfache Poesie vom Besten für die Kleinen. Ab 3 Jahren.

Für Spießer und Bastler

Teuer muss nicht sein, aber kreativ! Michael Fink inspiziert ­Ausgesondertes, um nach Dingen zu suchen, die kaum etwas kosten. Weiter lesen…

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Entscheidung über Ausscheidung

Hier werden Rechtsfragen aus der Pädagogik verhandelt. Diesmal geht es um den Sinn von Partizipation und Autonomie – beim Wickeln. Weiter lesen…

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Ja zum Nein!

Warum sind wir, wie wir sind? Und warum stoßen wir damit nicht nur auf Gegenliebe?

Erinnerungen an missliche Situationen, Erkenntnisse über Verhaltensweisen, Erfahrungen mit Lösungsmöglichkeiten und Umsetzungstipps – Aline Kramer-Pleßke, Super­visorin und Coach, möchte dazu beitragen, dass wir unsere Potenziale entdecken, unsere Ressourcen stärken, emotionale Entlastung finden und souveräner handeln können.

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Was mit Verschlüssen

 

Hier gibt es die Verschlüsse als PDF: Verschluesse_#2_2025

 

Verschlüsse

sind gut zu gebrauchen.

 

Warum?
Weil man damit etwas zumachen kann.

 

Was sind Verschlüsse?

Es sind Dinge, mit denen man etwas verschließen, befestigen, zuschrauben und öffnen kann.

Woraus bestehen Verschlüsse eigentlich?

Sie bestehen aus Metall, Gummi, Kunststoff, Kork oder Glas.

 

Was gibt es für Verschlüsse?

Es gibt Klettverschlüsse, Kettenverschlüsse, Klickverschlüsse, Schnappverschlüsse, Druckverschlüsse, Sicherheitsverschlüsse, Magnetverschlüsse, Schraubverschlüsse, Reißverschlüsse, Drahtverschlüsse, Darmverschlüsse, Schnallen, Deckel, Korken und Kappen.

 

Was kann man mit Verschlüssen machen?

Man kann sie sammeln, denn Kronkorken sind recyclebar und dadurch wertvoll. Aber man kann damit auch Geschicklichkeitsspiele machen, Rasseln oder andere Geräuschinstrumente herstellen und kleine Plastiken kreieren.

Was Du Dir mit Verschlüssen ausgedacht und fotografiert hast, schickst Du an: juhu@wamiki.de

Mit aller Gewalt

Gewalt ist zwar doof und gemein, aber oft mit großer Lust verbunden: Endlich zeig ich´s denen! Ein ambivalentes Gefühl, dem Kinder weniger durch Worte und den erhobenen Zeigefinger auf den Grund kommen als vielmehr im Spiel – miteinander und mit uns.

Probiert im Spiel aus, was rund um Gewalt lustvoll und befriedigend oder uneffektiv und unfair ist – und was man stattdessen tun kann, um sich zu behaupten. Weiter lesen

Wie du ›KI ‹ sinnvoll ansprichst

Ein Prompt ist das, was du der KI sagst. Deine Aufgabe. Dein Wunsch. Deine Frage. Und – Überraschung – je klarer du dich ausdrückst, desto besser ist die Antwort. Logisch, oder? Weiter lesen…

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Künstliche Intelligenz in der Kita?

Zwischen digitalem Werkzeug und pädagogischem Menschenverstand Weiter lesen…

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Die Türen der Kita

Gibt es etwas Schöneres in der Kita als helle Stimmen, die fröhliche Lieder singen?
Erst recht, wenn die hellste Stimme aus der Musikanlage dröhnt und von der Kinderlied-Sängerin Somina Winterland stammt, die das Lied von den Bus-Türen singt, die – tut, tut, tut – zugehen?

Aber was ist das? Die Sängerin hat den Text des beliebten Morgenkreis-Liedes an die Realität des Kindergartens angepasst. Und nun singen wirklich alle mit. Du auch, ja?

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Handy- Montessori- Schach

Hier gibt es den Beitrag als PDF: Schach_#2_2025

Vorgeschichte

Alan, der als Schulpraktikant zu uns kam, hatte in seiner Bewerbung geschrieben, dass er Erfahrungen im Umgang mit Kindern hat, denn er leitet einen Schach-Kurs für jüngere Grundschulkinder. Ich hatte ein kleines Schach-Spiel mit hölzernen Figuren in die Kita mitgebracht. Zu Hause spiele ich nie, hätte gegen meinen Mann sowieso nur verloren, weiß aber, wie man die Figuren zieht. Wenn Alan mit den Kindern spielte, freute ich mich, begleitete und beschützte die Runde ein bisschen, aber mehr Anteil nahm ich nicht.

Das ist inzwischen zwei Jahre her. Die Kinder, die mitspielten, sind schon in der Schule. Ein paar Jüngere erinnern sich noch an Alan.

Als ich kürzlich im Urlaub war, kam Alan uns besuchen. Sichtlich hatte es ihm in der Kita gefallen, und durch seinen Besuch wurde Schach wieder modern. Das Spiel stand immer noch auf dem Schrank, später holte ich es runter und bekam da erst mit, dass es ein Kind bei uns gibt, das tatsächlich ein paar Schachregeln kennt: Hamdi, dessen Eltern aus dem Libanon stammen. Ich wunderte mich. Der Junge konnte doch nicht an dem einen Tag, an dem Alan in der Kita war, diese Regeln aufgeschnappt haben. Noch mehr wunderte ich mich, als er mir – ich wusste nicht mehr, wo die Dame aufgestellt wird – erklärte: „Sie steht da, wo dieser Buchstabe ist.“ Nämlich das D. Und das stimmte. Wir spielten ein bisschen, und dabei erzählte Hamdi, dass er das Schach-Spielen auf dem Handy gelernt hatte.

Ich finde, viele unserer Kinder haben viel zu früh unbeobachteten Zugang zu Handys oder Tablets und machen da bestimmt oft blöde Spiele. Aber Hamdi hatte dabei Schach entdeckt. Als ich ihn fragte, wie das kam, sagte er: „Hab ich allein gelernt.“

Ich stelle mir das so vor: Er hat das Handy angemacht, das Spiel gefunden und gemerkt, dass nur Züge möglich sind, die den Regeln entsprechen. Bei falschen Zügen springen die Figuren wahrscheinlich wieder zurück. Er hat sich also – Handy-Montessori: Hilf mir, es selbst zu tun! – allein Schach beigebracht. Manche Regeln hatte er sich ausgedacht. Zum Beispiel: Nur Figuren auf schwarzen Feldern dürfen Schwarz schlagen. Das stimmt so nicht, stellten wir fest.

Hamdis Leidenschaft war ansteckend. Seine Schwester Hadia wollte mitspielen, Steven und einige andere Kinder auch. Steven sagte dann immer: „Ich möchte ­Schachtel spielen.“ Logisch, das Schach-Spiel steckt ja in einer Schachtel. Die Bauern wurden Bauarbeiter genannt. Überhaupt – wie die Figuren heißen und aussehen, das fasziniert die Kinder.

Ich schaffte mir extra ein Schach-Buch für Kinder an und wollte ganz pädagogisch Schritt für Schritt vorgehen. Aber nein, die Kinder wollen immer mit allen Figuren spielen, nicht nur mit den Bauarbeitern. Sie merkten sich schnell, dass die Bauern anfangs zwei Schritte vorgehen dürfen, dann aber nur noch einen, und nach beiden Seiten schlagen können.

Weil ich danach fix und fertig bin, mache ich nur ein Schach-Spiel am Tag mit, wissen die Kinder. Immer fällt irgendeine Figur runter, jemand macht einen Zug, der nicht geht, das Spiel dauert ewig… Deshalb kamen wir auf die Idee, ein Foto vom letzten Spielstand zu machen, um am nächsten Tag weiterspielen zu können.

Inzwischen bin ich meist Schiedsrichterin. Aber wenn ein Kind nicht durchhält, darf ich nachrücken. Oft gewinne ich, eher aus Versehen. Plötzlich merke ich: Oh, der andere König ist schachmatt! Als ich die Dame mal mit dem König verwechselte und das erst nach drei Zügen merkte, war Hamdi Sieger und freute sich wie verrückt. Einmal schafften Hadia und ich es, dass unser Bauer sich in die geschlagene Dame verwandelte, denn wenn ein Bauer bis an die gegnerische Grundlinie kommt, wird er zur Dame. Trotzdem verloren wir gegen Hamdi! Da war Hamdi so aufgeregt, dass er seinen Sieg ausagieren musste. Im Bewegungsraum – Hamdi und Hadia waren nachmittags die letzten Kinder –, rannten wir wild herum und riefen dabei: „Ich bin jetzt die Dame! Ich schlage dich! Ich bin ein Pferd und galoppiere über Eck! Ich bin ein Bauarbeiter und kann nur einen Schritt gehen…“

Nachbemerkung

Hamdis Begeisterung für das Schach beeindruckte uns so, dass wir ihm folgen und ich jetzt Schach lerne, weil er das möchte. Er kommt dieses Jahr in die Nachbar-Grundschule, die wir informieren werden. Vielleicht wird er es in der Schule nicht leicht haben, aber wenn er seine Begeisterung für Schach dort weiterleben kann, das wäre toll.

 

Foto: Team Menschenskinder / wamiki

VORSICHT IM ALLTAG MIT KINDERN

Fehler und Fehlverhalten gehören wie in allen Berufsgruppen auch in der pädagogischen Arbeit zu den Risiken des Alltags.

In diesem Beitrag findet ihr exemplarisch eine Auswahl von Fehlverhalten bzw. zu vermeidenden Interaktionen aus dem Alltag mit Kindern in zentralen Autonomie-Situationen, in Situationen, in denen Themen der Kinder im Mittelpunkt stehen und in organisatorischen Situationen.

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